Salim Khelifi gehört zu Braunschweigs gefährlichsten Spielern
Salim Khelifi gehört zu Braunschweigs gefährlichsten Spielern
2. Bundesliga

Vorschau: Eintracht Braunschweig im Check

Köln - Am 5. August rollt wieder der Ball in der 2. Bundesliga (1. Spieltag im Überblick). Bis dahin nimmt bundesliga.de alle Clubs genau unter die Lupe - hier: Eintracht Braunschweig.

Saisonziel:

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Nach den Plätzen sechs und acht nimmt Eintracht Braunschweig den dritten Anlauf zur Rückkehr in die Bundesliga. Als Ziel wird das aber nicht vorgegeben, nur besser als Platz acht soll es werden. "Wir wollen uns in Deutschland unter den Top 25 etablieren", gibt Kapitän Ken Reichel im "kicker" vor. "Wenn am Ende mehr dabei herausspringen sollte, nehmen wir es gerne mit." Wer den ehrgeizigen Torsten Lieberknecht, seit 2008 auf der Bank der Niedersachsen, kennt, weiß, dass er natürlich mit dem Aufstieg liebäugelt. Neben einem guten Start in die Serie wünschen sich die Braunschweiger vor allem mehr Glück und Konstanz in Schlussdrittel der Saison. Nicht zuletzt wegen des Verletzungspechs stürzten die Blau-Gelben in den vergangenen Spielzeiten zum Saisonende ab.

Trainer/Taktik:

Lieberknecht vertraut auf seine Profis. Der Kader bleibt beinahe unverändert. Die taktische Aufstellung variiert nach Gegner. Statt des von Lieberknecht bevorzugten 4-3-3-Systems probiert es der Coach in der aktuellen Vorbereitung mit einem 4-4-2. Neuzugang Suleiman Abdullahi stürmt an der Seite von Orhan Ademi. In der Hinterhand machen Publikumsliebling Domi Kumbela und Julius Biada den beiden Angreifern Druck. 44 Treffer in der Vorsaison waren einfach zu wenig. Auf außen sorgt derweil Salim Khelifi für Gefahr. Nicht viel verändern muss Lieberknecht in der Defensive. Nur zwei Teams kassierten im Vorjahr weniger Treffer als die Eintracht (38).

Jürgen Blöhs

Alle Saisonvorschauen im Überblick:

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