Köln – Am Sonntag stehen in der 2. Bundesliga drei spannende Partien auf dem Programm: Die SpVgg Greuther Fürth empfängt den 1. FC Nürnberg zum Franken-Derby, die beiden Tabellennachbarn 1. FC Heidenheim und SV Sandhausen wollen den Anschluss nach oben herstellen, Arminia Bielefeld und Erzgebirge Aue kämpfen im direkten Duell gegen den Abstieg.

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SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg

Die SpVgg Greuther Fürth und der 1. FC Nürnberg treffen zum insgesamt 262. Mal aufeinander. Kein anderes Derby wurde in Deutschland so häufig ausgetragen wie das Franken-Derby. Doch nicht nur auf der Landkarte liegen die beiden Clubs dicht beieinander, in der Tabelle stehen sie mit jeweils 29 Zählern punktgleich auf den Plätzen neun (FCN) und elf (Fürth).

Nach 41 Ligaspielen in Serie mit eigenem Torerfolg gab es für den Club zuletzt zwei Niederlagen ohne eigenen Treffer. Gegen Fürth soll nun die Wende eingeleitet werden. "Die Mannschaft hat die richtige Reaktion auf das Bochum-Spiel gezeigt und im Training viel Leidenschaft an den Tag gelegt. Diese Leidenschaft muss man jetzt am Sonntag auch auf den Platz bringen", forderte FCN-Trainer Alois Schwartz.

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1. FC Heidenheim - SV Sandhausen

Für Heidenheim ist es wohl die letzte Chance, um noch einmal oben anzugreifen. "Das Duell gegen Sandhausen gibt es schon seit Oberliga-Zeiten. Beide Mannschaften kennen sich und die Spiele waren immer sehr eng", sagte FCH-Coach Frank Schmidt vor dem Spiel, der auf Robert Strauß aufgrund eines Bandscheibenvorfalls verzichten muss.

Sandhausen steht trotz drei Niederlagen in Serie immer noch auf einem komfortablen 7. Tabellenplatz und kann heute mit einem Sieg sogar mit Heidenheim punktemäßig gleichziehen. "In keinem der vergangenen drei Spiele habe ich eine Mannschaft gesehen, die Null Punkte verdient gehabt hätte", sagte SVS-Trainer Kenan Kocak zuversichtlich. Fraglich ist allerdings noch der Einsatz vom angeschlagenen Top-Torjäger Andrew Wooten.

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DSC Arminia Bielefeld - FC Erzbgebirge Aue

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Mehr Abstiegskampf geht nicht: Die beiden Schlusslichter der Tabelle treffen direkt auseinander und müssen nach den Siegen am Samstag von St. Pauli und Karlsruhe dringend liefern. Bielefeld hat lediglich einen Zähler mehr als Aue. "Natürlich wissen wir um die Bedeutung des Spiels. Wir wollen zu Hause zeigen, dass wir den positiven Trend aus Hannover und Frankfurt fortsetzen können", sagte DSC-Spieler Christoph Hemlein, nachdem die Mannschaft unter der Woche auch im DFB-Pokal ausgeschieden war.

Aue wartet seit vier Spielen auf einen Sieg, ging zuletzt sogar vor eigener Kulisse mit 1:4 gegen Dresden unter. Als Konsequenz trat Cheftrainer Pavel Dotchev zurück. Interimsmäßig wird die Mannschaft zunächst von den Co-Trainern Robin Lenk, Max Urwantschky und Werner Schoupa betreut. Die Suche nach einem neuen Cheftrainer läuft derweil auf Hochtouren.

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