Köln – Am Samstag kommt es in der 2. Bundesliga zu zwei spannenden Partien. Aufstiegskandidat Hannover 96 gastiert beim Tabellenvorletzten Karlsruher SC. Der FC St. Pauli wiederum trifft auf den TSV 1860 München und hofft mit einem Sieg den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern zu können. Anstoß ist um 13:00 Uhr.

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Karlsruher SC – Hannover 96

Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen kaum sein: Während der Karlsruher SC mitten im Abstiegskampf steckt, hat Hannover 96 den Aufstieg in die Bundesliga fest im Visier. Mit 42 Punkten liegen die Niedersachsen derzeit fünf Punkte hinter dem Tabellenersten VfB Stuttgart. Einen kleinen Dämpfer gab es für das Team von Trainer Daniel Stendel am vergangenen Spieltag, als man gegen Abstiegskandidat Arminia Bielefeld nicht über ein 2:2-Unentschieden hinauskam (>>> Zum Matchcenter der Partie #H96DSC).

Anders sieht es beim KSC aus, der nur eines der letzten zwölf Spiele gewann. Zuletzt setzte es gar eine 0:5-Klatsche im Kellerduell gegen den FC St. Pauli. Laut Trainer Mirko Slomka mangelte es dabei nicht an Qualität innerhalb seines Teams. Vielmehr war es seiner Meinung nach die Mentalität der Hamburger, die zu der deutlichen Niederlage führte (>>> Zum matchcenter der Partie #FCSPKSC).

Eine große Bedeutung hat das Aufeinandertreffen für den 49-jährigen Fußballtrainer nicht nur hinsichtlich der Tabellensituation. Mehr als die Hälfte seiner Trainerkarriere verbrachte Slomka bisher in Hannover. Slomka: "Mit dem Verein habe ich alle Höhen und Tiefen erlebt. Das war sehr prägend für mich, deshalb freue ich mich natürlich auf die Begegnung. Aber noch mehr freue ich mich auf die Reaktion meiner Mannschaft nach der deftigen Niederlage auf St. Pauli." Auch sein Kontrahent Daniel Stendel erwartet deshalb "einen hochmotivierten Gegner, der auf Wiedergutmachung aus ist."

>>> Alle Fakten zur Partie #KSCH96 gibt es hier

TSV 1860 München – FC St. Pauli

Mit viel Selbstbewusstsein reist der FC St. Pauli zum Tabellennachbarn TSV 1860 München. Nach einer durchwachsenen Hinrunde, die man auf dem letzten Platz abschloss, holte die Mannschaft von Ewald Lienen im neuen Jahr bereits zehn Punkte aus fünf Spielen. Dank des 5:0-Erfolgs am vergangenen Montag stehen die Hanseaten zum ersten Mal seit Ende September wieder über dem Strich. Mit einem weiteren Sieg würde St. Pauli den Abstand auf die Löwen auf nur einen Punkt verkürzen und einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen (>>> Zur Tabelle der 2. Bundesliga).

Als besondere Stärke sieht Lienen den guten Spielaufbau sowie die Dribbelstärke und Schnelligkeit der Münchner. "Da müssen wir höllisch aufpassen, dass wir das gut unter Kontrolle bekommen." Löwen-Coach Vitor Pereira hofft, den Heimvorteil ausnutzen zu können: "Die Fans stehen hinter uns. Das ist sehr wichtig. Zu Hause haben wir Selbstvertrauen und können Stärke zeigen."  Für Mittelfeldspieler Michael Liendl, der mit sieben Toren die interne Torschützenliste anführt, ist St. Pauli ein gern gesehener Gast. In drei der letzten vier Begegnungen mit den Hamburgern traf der Österreicher jeweils, wie auch beim Hinspiel im September.

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