Köln - Der 17. Spieltag in der 2. Bundesliga startet am Freitag mit drei hochspannenden Partien. Der SV Sandhausen und Greuther Fürth wollen den Spitzenteams auf den Fersen bleiben. Der 1. FC Nürnberg kann seine Heimserie gegen den SC Paderborn 07 ausbauen. Und im Tabellenkeller strebt der TSV 1860 München einen Erfolg gegen den FSV Frankfurt an. Die Gäste treffen dabei auf einen alten Bekannten.

1. FC Nürnberg - SC Paderborn 07

Raus aus dem Mittelmaß, rein ins Aufstiegsrennen: Der 1. FC Nürnberg ist die Mannschaft der Stunde und hat mit zuletzt zwei Siegen in Folge den Abstand auf Tabellenplatz 3 von acht auf zwei Punkte verkürzt. Am Freitag will das Team von Rene Weiler diesen Trend gegen den SC Paderborn bestätigen.

Die Ostwestfalen indes haben seit nunmehr vier Spielen nicht gewonnen und belegen Relegationsplatz 16. Für Stefan Effenberg ist das nur eine Momentaufnahme. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung verkündete der Trainer: "Unser Ziel ist es, zeitnah in die Bundesliga aufzusteigen. Dafür arbeiten wir jeden Tag hart, fokussiert und akribisch."

TSV 1860 München - FSV Frankfurt

Beim wahnsinnigen 4:4 gegen Paderborn gelangen Rubin Okotie vom TSV 1860 München gleich drei Tore. Es war der erste Hattrick eines "Löwen" in der 2. Bundesliga seit mehr als 23 Jahren. Damals hatte Rudi Völler beim 7:0 gegen Worms dreimal getroffen. 1860 München steht zwar immer noch auf Platz 17, hat jedoch vier Spiele in Folge nicht verloren, die letzten beiden Heimauftritte sogar ohne Gegentor.

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Die aufstrebende Bilanz ist auch Trainer Benno Möhlmann zu verdanken, der den Gegner mehrere Jahre anleitete und einige Tipps in petto haben dürfte.

Kurios: Mit dem FSV Frankfurt kommt ein Gegner, der trotz eines 1:2 gegen Fortuna Düsseldorf um einen Platz in der Tabelle geklettert ist.

SV Sandhausen - Greuther Fürth

Und dann ist da noch der SV Sandhausen, als Fünfter die Überraschungsmannschaft der Saison und daheim eine "Bank". Die ansehnliche Bilanz von drei Siegen und drei Unentschieden versaute lediglich das 1:2 gegen Leipzig.

Stefan Kulovits hat seine Gelbsperre abgesessen. Denis Linsmayer indes holte sich gegen Duisburg die fünfte Verwarnung ab und muss zuschauen. Bei der SpVgg Greuther Fürth sind Andreas Hofmann und Marco Stiepermann mit vier Gelben Karten vorbelastet.

Die Fürther, die mit 28 Gegentoren die schwächste Abwehr der Liga stellen, haben von ihren jüngsten vier Auftritten nur einen gewonnen.