2. Bundesliga

Frankfurt als Gastgeber im Vorteil

Bei den vergangenen drei Duellen zwischen dem FSV Frankfurt und dem VfR Aalen gewann jeweils die Heimmannschaft ohne ein Gegentor.

    Vor dem 3:0 für Aalen in der Hinrunde spielten Frankfurt und der VfR zuletzt 2007/08 gemeinsam in einer Liga (Regionalliga).

    Aalen ist seit fünf Spielen sieglos - für den VfR ist das die bisher längste Negativserie in der 2. Bundesliga, ligaweit wartet auch kein anderes Team aktuell länger auf einen Dreier.

    Nur Braunschweig und Hertha feierten mehr Siege als Frankfurt (zehn) - in der gesamten Vorsaison waren es nur sieben FSV-Siege.

    Den zehn Siegen stehen zwar auch zehn Niederlagen gegenüber (so viele wie bei Dresden auf Rang 16) - das große Plus des FSV ist aber, dass man sich nicht lange mit Punkteteilungen aufhält: Frankfurt spielte nur vier Mal remis - von allen Teams am seltensten.

    Aalen rutschte auf Rang 11 ab - für den Aufsteiger die schlechteste Platzierung seit dem 5. Spieltag (damals 12.).

    Bester Aufsteiger ist Aalen aber immer noch mit deutlichem Vorsprung auf Sandhausen und Regensburg.

    Aalen hat nur eines der vergangenen neun Spiele gewonnen (1:0 in Kaiserslautern, 19. Spieltag).

    Frankfurt spielte nur vier Mal zu null - nur Sandhausen seltener (drei Mal).

    Die Hessen spielten von allen Teams am längsten nicht mehr 0:0, in ihren vergangenen 32 Partien fielen immer Tore.

    Frankfurt holte aus den vergangenen sieben Heimspielen magere sieben Punkte - zu Saisonbeginn war der FSV zuhause noch überragend (13 Punkte aus den ersten fünf Heimspielen).

    Aalen ist auswärts seit sechs Spielen ungeschlagen (zwei Siege, vier Unentschieden) - kein Team ist aktuell länger ohne Auswärtsniederlage.

    Aalen kassierte auswärts die wenigsten Gegentore (neun).

    Aalen ging nur acht Mal mit 1:0 in Führung (nur Bochum seltener), blieb dann aber ungeschlagen (sechs Siege, zwei Remis).

    Alte Bekannte: FSV-Trainer Benno Möhlmann holte im Sommer 2000 den damaligen Stürmer und heutigen VfR-Coach Ralph Hasenhüttl zur SpVgg Greuther Fürth.