2. Bundesliga

Wenig Kampf beim KSC und der TuS

Der KSC hat die schlechteste Zweikampfbilanz aller Zweitligisten - nur 46,1 Prozent aller Duelle am Ball wurden gewonnen. Die TuS (47,6 Prozent, Platz 17) ist nur geringfügig besser.

    Beide Teams trafen bisher erst zwei Mal aufeinander, und zwar in der Saison 2006/07. Damals trennte man sich in Koblenz mit 1:1, der KSC gewann sein Heimspiel mit 3:1 - und stieg am Saisonende auf.

    Koblenz schlug aus dem Spiel heraus die genauesten Flanken der Liga, 31,3 Prozent kamen beim Mitspieler an. Beim KSC waren es dagegen nur 17,9 Prozent - Platz 18.

    Schwachpunkt Standards: Nur Aachen (drei) erzielte weniger Tore nach Standards als der KSC (vier). Im Gegenzug fingen sich die Badener schon elf Treffer nach ruhenden Bällen (Höchstwert zusammen mit Augsburg).

    Holt Koblenz einen Punkt, wäre es für Uwe Rapolder sein 300. in der 2. Liga. Und die Vergangenheit spricht dafür: Rapolder traf in Liga 2 schon vier Mal (zwei Mal mit Waldhof Mannheim, zwei Mal mit LR Ahlen) auf den KSC, und alle vier Partien endeten remis.

    Anton Fink ist der erfolgreichste KSC-Torjäger (drei Treffer) und hat darüber hinaus noch vier Assists (die meisten beim KSC) gegeben. Er war an sechs der letzten sieben KSC-Tore direkt beteiligt.

    TuS-Stürmer Shefki Kuqi zeichnete für sieben von elf Koblenzer Treffern verantwortlich, das sind 63,6 Prozent. Kein anderes Zweitliga-Team ist von seinem Top-Torschützen so abhängig wie die TuS.

    KSC-Akteur Lars Stindl hat in dieser Saison 33 Torschüsse für seine Mitspieler aufgelegt - ligaweit waren nur zwei Spieler noch fleißiger. Für Stindl sprangen auch schon drei Assists heraus.

    TuS-Schlussmann David Yelldell konnte 75,0 Prozent aller Schüsse auf seinen Kasten abwehren und liegt damit bei den Torhütern auf Platz 3.

    Karlsruhes Innenverteidiger Sebastian Langkamp hat die beste Zweikampfquote aller Zweitligaspieler (73,7 Prozent), rutschte in den letzten beiden Partien aber aus der KSC-Stammelf.