2. Bundesliga

Machts noch mal, bitte!

In der Vorsaison gab es zwei Schützenfeste: Erst brachte Lautern den Rostockern beim 6:0 auf dem Betzenberg die höchste Zweitliga-Niederlage bei, dann schlug die Hansa in der Rückrunde zurück und besiegte die "Roten Teufel" mit 5:1.

    In der laufenden Saison spielte Rostock noch nicht remis - das trifft im deutschen Profifußball (Liga 1 bis 3) sonst nur auf Fürth zu. In der Vorsaison waren die Ostseestädter noch die Remiskönige der Liga (14 Unentschieden).

    Nach der Heimpleite gegen Düsseldorf gewann der FCK zuletzt vier Spiele hintereinander - drei davon zu Null.

    33 Punkte nach 14 Spieltagen: Letztmals hatten die Pfälzer im Profifußball eine derart gute Bilanz zu diesem Zeitraum in der Saison 1997/98 - als der FCK Deutscher Meister wurde.

    Rostock und Kaiserslautern gewannen nach Führungen ihre Spiele allesamt. Wenn Hansa allerdings in Rückstand geriet, gingen die Spiele zu 100 Prozent verloren.

    Der FCK ließ nur 43 gegnerische Schüsse aufs eigene Tor zu (Rang 2, nach Bielefeld, 42) und kassierte die wenigsten Gegentreffer (neun).

    In der gegnerischen Hälfte passt Hansa am präzisesten: 71,4 Prozent der Zuspiele kamen an.

    Acht der letzten zehn Tore schossen die Ostseestädter nach dem Seitenwechsel.

    Mario Fillinger war an den letzten drei Hansa-Treffern direkt beteiligt (zwei Tore, eine Vorarbeit).

    Mit einer Quote gehaltener Bälle von 78,6 Prozent ist Tobias Sippel der beste Stammkeeper der Liga.