2. Bundesliga

Schlechte Karten für die Fortuna

Nur eins von fünf Duellen gegen Aachen im Unterhaus konnte die Fortuna gewinnen - im November 1987 gab es einen 3:0-Heimsieg in Düsseldorf.

    In allen fünf Zweitligaduellen dieser Teams konnte nie das Auswärtsteam gewinnen (drei Heimsiege, zwei Remis). Dabei gelangen der Gastmannschaft insgesamt nur zwei Treffer. Das Hinspiel endete 0:0 und war das erste Spiel von Michael Krüger als Aachen-Coach.

    Beim letzten Bundesliga-Aufstieg 1994/95 hatten die Fortunen zum gleichen Zeitpunkt der Saison drei Siege weniger auf dem Konto als heute (zwölf).

    In den letzten sechs Spielen kassierten die Aachener immer mindestens ein Gegentor - die längste Serie zusammen mit Oberhausen. Düsseldorf verlor die letzten beiden Auswärtsspiele, ohne einen eigenen Treffer zu erzielen.

    Düsseldorf ist das beste Heimteam der Liga, in der Auswärtstabelle rangieren sie allerdings nur auf Platz 15. In nur einer der elf Auswärtspartien blieb Düsseldorf ohne Gegentor.

    In der halben Stunde nach der Pause ließ nur der Tabellenführer aus Kaiserslautern (vier) weniger Gegentreffer zu als Aachen (fünf). In der Schlussviertelstunde kassierte Aachen allerdings die zweitmeisten Gegentreffer (zehn) - nur Bielefeld (elf) mehr.

    Düsseldorf ist das Top-Team zwischen der 16. und 30. Minute: Die Fortuna traf in dieser Zeit am häufigsten (elf Mal) und kassierte in dieser Zeit - wie Paderborn - auch die wenigsten Gegentore (zwei).

    Düsseldorf schoss nur ein Drittel aller Saisontore auswärts (zwölf von 36) und kassierte auswärts 77 Prozent der Gegentore (17 von 22).

    Nur 47,6 Prozent aller Zweikämpfe am Ball konnte die Alemannia gewinnen - Tiefstwert der Liga! Düsseldorf gewann 51,5 Prozent der Zweikämpfe am Ball - Ligarang 4.

    Duell zweier Top-Torjäger: Auer schoss acht seiner zehn Saisontore zu Hause. Harnik dagegen schoss nur drei seiner elf Tore auswärts.