2. Bundesliga

Rostock will die "rote Laterne" an den KSC reichen

Rostock (Platz 18, zehn Punkte) und Karlsruhe (Platz 17, elf Punkte) sind die beiden schlechtesten Rückrundenteams im Unterhaus.

    Das Hinrundenspiel Ende November entschied Hansa in der DKB-Arena für sich (2:1) - Fillinger (31.) und Kern (50.) trafen für Rostock, Blum erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich (48.) für den KSC.

    Das spektakulärste Duell der beiden Teams in der jüngeren Vergangenheit fand im November 2006 statt. Der KSC verspielte dabei einen drei Tore-Vorsprung (3:0 nach 28 Minuten und 4:1) - in den letzten zwölf Minuten gelangen den Hanseaten drei Tore zum letztlich verdienten 4:4.

    Die Rostocker sind seit sieben Auswärtsspielen sieglos (drei Remis, vier Niederlagen) - die zweitlängste Serie ligaweit (Union seit neun Partien).

    Bei der Partie KSC gegen Hansa trifft das zweitschlechteste Heimteam (KSC) auf das zweitschlechteste Auswärtsteam (Hansa) der Liga.

    In der Rückrunde erzielte der KSC nur ein Mal mehr als ein Tor - in neun der zwölf Rückrundenpartien trafen sie exakt ein Mal.

    Rostock geriet 16 Mal in Rückstand und konnte danach nur noch einen Punkt holen - die wenigsten aller Teams. Auswärts konnten die Hanseaten als eines von drei Teams nach einem Rückstand noch nicht punkten (neun Niederlagen).

    In nur vier von 29 Partien konnte der KSC seinen Kasten sauber halten - die wenigsten Zu-Null-Spiele aller Mannschaften.

    Markus Schupp trat als Trainer vier Mal gegen Hansa in der 2. Liga an und konnte noch nicht gewinnen (ein Unentschieden, drei Niederlagen).

    Karlsruhes Topscorer Lars Stindl (acht Tore, sechs Assists) gab die meisten Torschüsse (62) und Torschussvorlagen (63) beim KSC. Im Sommer wechselt der Leistungsträger nach Hannover.