2. Bundesliga

Koblenz will Serie fortsetzen

Koblenz verlor nur eins der letzten sechs Ligaspiele im Stadion Oberwerth (drei Siege, zwei Remis) - für den KSC gab es hingegen vier Pleiten (ein Unentschieden und ein Sieg) in den letzten sechs Partien auf fremdem Platz.

    Das Hinrundenspiel Ende November im Wildparkstadion entschied der KSC für sich (2:1). Stindl (48.) und Fink (62.) trafen für Karlsruhe, mehr als Njazi Kuqis Anschlusstreffer (74.) sprang für die TuS nicht heraus.

    Koblenz schoss gegen die Karlsruher in allen drei bisherigen Partien genau ein Tor - mehr als ein Punkt sprang dabei nicht heraus.

    Die TuS verlor nur eins der letzten fünf Ligaspiele (drei Siege, ein Remis), der KSC sogar nur eins der letzten sechs Spiele (drei Siege, zwei Remis).

    Kein Team kassierte absolut (23) und prozentual (54,8 Prozent) so viele Gegentore nach ruhenden Bällen wie der KSC; Koblenz andererseits markierte vier der letzten sechs Tore nach Standards, drei davon nach Freistößen.

    In nur vier von 30 Partien konnten die Badener ihren Kasten sauber halten (niedrigster Wert der 2. Liga) - die Rheinland-Pfälzer sind mit fünf Zu-Null-Spielen nur unwesentlich besser.

    Koblenz ist das zweikampfschwächste Team der Liga und gewann nur 48,0 Prozent der Zweikämpfe am Ball - die Badener sind mit 48,4 Prozent nur unwesentlich besser.

    76,2 Prozent der Karlsruher Pässe kamen zum Mitspieler - nur Tabellenführer Lautern passte präziser (76,4 Prozent). In der gegnerischen Hälfte spielten die Badener sogar die präzisesten Pässe in der 2. Liga (67,9 Prozent).

    Nur drei Zweitligisten sind in dieser Saison noch ohne Platzverweis - neben dem FCK sind das Koblenz und Karlsruhe.

    Der Koblenzer Benjamin Lense ist der fünftbeste Zweikämpfer der Liga. Er gewann 68,3 Prozent seiner Duelle am Ball. Direkt danach folgt Karlsruhes Sebastian Langkamp (67,8 Prozent, Rang 6.