2. Bundesliga

Frankfurt hat es in der eigenen Hand

Der FSV trifft im ersten von zwei "Endspielen" um den direkten Klassenerhalt auf die als Absteiger feststehenden Ahlener - kurioserweise dürfte das letzte Ligaspiel der Hessen ebenfalls gegen einen fixen Absteiger (Koblenz, falls die TuS am 33. Spieltag nicht gewinnt und Rostock gleichzeitig verliert) gehen.

    Der schwächste Angriff (Ahlen, 18 Tore) trifft auf den zweitschwächsten (Frankfurt, 28 Tore) - entsprechend endete das Hinspiel "standesgemäß" mit 0:0.

    Zwischen diesen Teams gab es in Liga 2 noch keinen Auswärtssieg. Zwei der drei Partien gewann das Heimteam, eins endete Remis.

    RWA kassierte in Aachen bereits die siebte Niederlage in Folge - Vereinsrekord! In ihrer achtjährigen Zweitliga-Zugehörigkeit kassierten die Ahlener noch nie so viele Niederlagen in Folge.

    In den letzten acht Partien erzielten die Ahlener nur drei Treffer - und seit 384 Minuten (mehr als vier Partien) sind sie komplett ohne Tor!

    "Rot Weiss" lag ligaweit am häufigsten in Rückstand (23 Mal) - ein Sieg gelang den Wersestädtern im Anschluss nie (zwei Remis, 21 Niederlagen).

    Frankfurt traf in den letzten acht Spielen immer mindestens ein Mal - die aktuell längste Torserie in der Liga.

    Der FSV holte in der Rückrunde jetzt schon zehn Punkte mehr (23) als in der gesamten Hinrunde (13) und belegt Rang 7 in der Rückrundentabelle.

    FSV-Torjäger Cidimar erzielte seit Ende Oktober zehn Tore. Erstmals in dieser Saison wurde zuletzt gegen Augsburg (1:1) eine Partie trotz eines Treffers des Brasilianers nicht gewonnen.

    In dieser Partie trifft der Torwart mit den meisten Gegentoren der Saison, Ahlens Sascha Kirschstein (51), auf denjenigen mit den zweitmeisten (Frankfurts Patric Klandt, 48, wie der Cottbuser Gerhard Tremmel).