Fürth droht die punktemäßig schlechteste Zweitligasaison seit dem Abstieg 1982/83 (umgerechnet 41 Zähler aus 38 Partien). Fürths schlechteste Spielzeiten seit dem Wiederaufstieg (1997) waren 97/98 und 2003/04 - damals am Ende jeweils 45 Zähler.

  • Der KSC führt im direkten Zweitligavergleich (eingleisige 2. Liga) gegen Fürth mit 9:5 Siegen. Im heimischen Wildpark gewann der KSC gar sechs von acht Aufeinandertreffen (ein Fürther Sieg, ein Remis).

  • Außerdem gewann der KSC die letzten vier Spiele gegen Fürth allesamt, bei insgesamt 11:3 Toren, und der einzige Fürther Sieg im Wildpark (1:0, Torschütze: Daniel Felgenhauer, KSC-Trainer: Löw) ist schon über zehn Jahre her (15. Dezember 1999).

  • Der KSC ist seit sechs Spielen unbesiegt (drei Siege, drei Remis), länger als alle anderen Zweitligateams. Das ist zugleich der beste KSC-Lauf in dieser Saison.

  • Beide Teams haben in ihren letzten sechs Spielen jeweils mindestens ein Mal getroffen. Aktuell hat nur Absteiger TuS Koblenz (acht Partien) eine längere Torserie.

  • Fürth spielte seit sieben Partien nicht mehr zu Null. Das ist zusammen mit 1860 die längste Gegentorserie der Liga.

  • Die Badener kassierten nur zwei Treffer in der Schlussviertelstunde (beide im Heimspiel gegen den FCK), weniger als alle anderen Teams.

  • Fürths Torwart Max Grün hat trotz der vier Gegentore gegen St. Pauli mit einer Quote von 76,7 Prozent gehaltenen Bällen die beste aller Zweitligakeeper.

  • Karlsruhes Sebastian Langkamp hat ligaweit die viertbeste Zweikampfquote - er gewann 67,6 Prozent seiner 222 Duelle.

  • Fürths Trainer Michael Büskens steht unmittelbar vor seinem 25. Punkt als Zweitliga-Trainer, Kollege Markus Schupp (jetzt 152 Punkte) knackte beim 1:0 in Duisburg die 150-Punkte-Marke. Drei Treffer seines Teams, und es wären auch 150 Tore.