2. Bundesliga

Heimstarker FSV hat es selbst in der Hand

Die Hessen verloren keines der letzten sieben Heimspiele, nur Düsseldorf (16) und Augsburg (elf) sind länger zuhause unbesiegt.

    Der FSV trifft auch im zweiten "Endspiel" um den direkten Klassenerhalt auf ein Team, das inzwischen als Absteiger feststeht - zuvor war es Ahlen, nun ist es Koblenz.

    Der zweitschwächste Angriff (Frankfurt, 28 Tore) trifft auf die schwächste Abwehr (Koblenz, 59 Gegentore).

    Das Hinspiel endete mit einem 1:0-Auswärtssieg der Hessen, die damit an der TuS vorbei auf Tabellenplatz 16 kletterten.

    Gegen die Oberwerther setzte es für den FSV in drei Zweitligapartien noch keine Niederlage (zwei Auswärtssiege, ein Remis zuhause).

    Der FSV holte in der Rückrunde jetzt schon elf Punkte mehr (24) als in der gesamten Hinrunde (13) und belegt Rang 7 der Rückrundentabelle.

    In dieser Partie trifft die zweikampfschwächste Mannschaft (Koblenz mit 47,5 Prozent gewonnenen Zweikämpfen am Ball) auf das zweitschlechste Team in dieser Kategorie (FSV mit 48 Prozent).

    Absteiger Koblenz traf in den letzten acht Spielen immer mindestens ein Mal - die aktuell längste Torserie in der Liga.

    Die Oberwerther sind das schwächste Auswärtsteam der Liga: Nur neun Punkte holte die Mannschaft auf fremden Plätzen (zwei Siege, drei Unentschieden).

    Im letzten Auswärtsspiel kassierte die TuS auf St. Pauli zudem noch die höchste Saisonpleite (1:6).