2. Bundesliga

Im Mittelfeld festsetzen

Sowohl Frankfurt als auch Karslruhe können sich mit einem Sieg im gesicherten Mittelfeld der Tabelle etablieren.

    Vergangene Saison trafen FSV und KSC erstmals in der eingleisigen 2. Bundesliga aufeinander. Der KSC gewann im Wildparkstadion mit 2:0 (Tore: M. Langkamp und Iashvili), der FSV am Bornheimer Hang mit 2:1 (Tore Klitzpera, Gjasula, Stindl).

    In den acht Duellen in ein- und zweigleisiger 2. Bundesliga fielen 31 Tore, im Schnitt also fast vier pro Spiel.

    Mit 14 Gegentoren stellen die Karlsruher nun die schlechteste Defensive der 2. Bundesliga. Zehn Gegentore gab es alleine in den letzten drei Spielen.

    Seit 43 Spielen hat der KSC nicht mehr :-0 gespielt, die längste Serie im Oberhaus.

    Die Karlsruher sind seit sieben Heimspielen unbesiegt. Dabei gab es fünf Siege und zwei Unentschieden.

    Der FSV erzielte in keinem der letzten 26 Ligaspiele mehr als zwei Tore.

    Trotz der Niederlage gegen Aachen sind die Frankfurter nie besser in die eingleisige 2. Bundesliga gestartet. Nach fünf Spielen haben sie zwei Siege und drei Niederlagen eingefahren.

    Seit Februar 2009, einem 3:2 gegen den HSV in der Bundesliga, ist der KSC in der Liga ohne Platzverweis. Seit April 2009, einem 2:1 gegen Nürnberg, sah kein Gegner des FSV in der Liga einen Platzverweis.

    Die Karlsruher haben die beiden schnellsten Gegentore der aktuellen Saison kassiert. Beim 5:5 in Cottbus traf Petersen nach 19 Sekunden, beim 0:4 in Berlin Ramos nach 16 Sekunden.

    Beide Teams wurden am vergangenen Spieltag mit keiner Karte vom Schiedsrichter bedacht.

    Karlsruhes Sebastian Langkamp gewann 81 Prozent seiner Duelle und ist damit bester Zweikämpfer der Liga.

    Frankfurts Coach Hans-Jürgen Boysen absolvierte für den KSC zwischen 1981 und 1985 in der Bundesliga 72 Spiele (fünf Tore) und in der 2. Bundesliga 37 Spiele (sechs Tore).