2. Bundesliga

Dem "Kleeblatt" gefällt es in Westfalen

In der letzten Saison feierte Greuther Fürth in Paderborn seinen höchsten Saisonsieg (4:0 am 13. Spieltag - Tore: Nehrig, Karaslavov, Sararer, Müller) - begünstigt durch die Rote Karte von Christian Strohdiek in der 35. Minute beim Stand von 0:0 (wegen Notbremse).

    Auch das Rückspiel in Franken entschieden die Büskens-Schützlinge mit einem Zu-Null-Sieg für sich (2:0 am 30. Spieltag – Tore: Kaplan, Haas).

    Der SC Paderborn blieb also in der letzten Spielzeit gegen Greuther Fürth ohne eigenen Treffer.

    Abgebaut: Nach dem 2:1-Auftaktsieg in Rostock spielte Paderborn 1:1 gegen Düsseldorf und kassierte zuletzt bei Union die erste Niederlage (0:3).

    Nur Paderborn geriet in allen drei Spielen mit 0:1 in Rückstand - dafür ist die Ausbeute von vier Punkten gut.

    In Rostock drehte der SCP das 0:1 in einen 2:1-Sieg - das war in der letzten Saison nie gelungen, da gab es in 19 Spielen nach einem 0:1 nur vier Remis und 15 Niederlagen.

    Selbst agiert der SC sicher bei Führung: Seit April 2010 hat Paderborn kein Spiel mehr verloren, in dem man führte (4. April 2010 in Koblenz 1:2).

    Fürth hat sich für die unglückliche Auftaktpleite gegen Eintracht Frankfurt rehabilitiert und die letzten beiden Spiele zu Null gewonnen.

    Nur 1860 München erzielte mehr Tore (acht) als Fürth (sieben).

    Nur Fürth und Düsseldorf gingen in allen drei Spielen mit 1:0 in Führung.

    In der letzten Saison lag Fürth 21 Mal in Führung und verlor dann nie - nun gab es gleich zum Auftakt eine Pleite trotz Führung, gegen die Eintracht lag Fürth sogar 2:0 vorne und verlor 2:3.

    15 Mal spielte Fürth in der letzten Saison zu Null (Ligabestwert) - jetzt gelang das schon wieder in zwei von drei Spielen.