2. Bundesliga

Kann der FSV Frankfurt den "Löwen" Paroli bieten?

1860 München ist ligaweit am längsten ungeschlagen: seit neun Spielen (sieben Siege, zwei Remis). Allerdings mussten sich die "Löwen" zuletzt gegen St. Pauli nach zuvor fünf Siegen in Serie mit einem Remis begnügen (1:1). Nun soll gegen den FSV Frankfurt wieder ein "Dreier" her.

    Trotz eines Spiels weniger führen die "Löwen" die Rückrundentabelle an (16 Punkte, 12:3 Tore).

    42 Punkte und 13 Siege nach 23 Spielen sind die beste Zwischenbilanz der "Löwen" seit dem Bundesliga-Abstieg 2004.

    1860 erzielte 46 Tore - nur Fürth, Eintracht Frankfurt und Düsseldorf mehr; in den letzten zwölf Partien trafen die Münchner immer. In der 2. Liga ist das für die "Löwen" die beste Torausbeute zu diesem Zeitpunkt seit 30 Jahren.

    Der FSV hat unter Benno Möhlmann eine ausgeglichene Bilanz (zwei Siege, ein Remis, zwei Niederlagen).

    In den ersten 19 Spielen mit Hans-Jürgen Boysen hatte der FSV ebenfalls nur zwei Siege gefeiert.

    Der FSV spielte neun Mal unentschieden (nur Aachen und Rostock häufiger) - für die Frankfurter sind das deutlich mehr Remis als in der kompletten letzten Saison (fünf).

    Frankfurt blieb neun Mal torlos - nur Aachen und Rostock häufiger. Zuletzt in Aue gelangen ganze drei Tore, aber dennoch gab es eine Niederlage (3:4).

    Es war nicht das erste Mal, dass die Defensive patzte: Frankfurt kassierte sieben Mal mindestens vier Gegentore - keinem anderen Team passierte das mehr als vier Mal.

    1860 ging 16 Mal mit 1:0 in Führung (nur Paderborn häufiger, 17 Mal), die einzige Niederlage gab es dann in St. Pauli (da reichte nicht einmal ein 2:0-Vorsprung, Endstand 2:4).

    Die "Löwen" haben in der Zweitligabilanz gegen die Hessen die Nase vorn: Sechs Siege, vier Unentschieden, drei Niederlagen.

    Benno Möhlmann hat als Zweitliga-Trainer nur zwei von elf Spielen gegen die "Löwen" gewonnen.