München - Im Top-Spiel Zwischen der SpVgg Greuther Fürth und Erzgebirge Aue geht es am Freitagabend um den Sprung auf einen direkten Aufstiegsplatz. Der Gewinner kann zumindest bis zu Duisburgs Partie am Montag auf Platz 2 klettern (ab 17:45 Uhr im Live-Ticker).

Die Gastgeber verpatzten am vergangenen Spieltag den Auftakt einer Serie von vier Top-Spielen in der Liga (Hertha, Aue, Duisburg, Augsburg) und schieden auch im Pokal gegen den FC Augsburg aus.

"Leider stimmt das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag noch nicht", sagt Trainer Mike Büskens mit Blick auf die zuletzt schwache Chancenverwertung. "Wir müssen schnell lernen, konsequenter zu agieren."

Nun gilt es für die Fürther, schnellstmöglich die Trendwende zu schaffen. Nicht dabei helfen kann Stephan Schröck. Er fällt aufgrund der Innenband-Verletzung im Knie aus. Fragezeichen stehen hinter Leo Haas und Milorad Pekovic.

Das seit sechs Spielen ungeschlagene Team von Aue-Trainer Rico Schmitt fährt seinerseits mit breiter Brust nach Mittelfranken. Zuletzt siegte das Team aus dem Erzgebirge am Montagabend gegen Oberhausen. "Die Trauben hängen hoch in Fürth", weiß Schmitt: "Aber wenn wir an die Leistung von Montag anknüpfen, bin ich zuversichtlich." Verzichten muss der Coach auf Mittelfeldsspieler Oliver Schröder. Hinter dem einen oder anderen Akteur stehe noch ein Fragezeichen, so Schmitt.

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Arminia Bielefeld - 1. FC Union Berlin

Nach dem Pokal-Aus am Dienstag kann sich Tabellenschlusslicht Bielefeld nun voll auf den Abstiegskampf in der 2. Bundesliga konzentrieren. "Für uns ist das Tagesgeschäft wichtig", betont TrainerChristian Ziege.

Gegen Union Berlin wollen die Arminen "Big Points" landen, sind die "Eisernen" doch ein direkter Mitkonkurrent im Abstiegskampf. Bei den Gästen ist die Lage ebenfalls angespannt. Die Berliner holten nur einen Sieg aus den letzten zehn Ligapartien. "Alle im Verein leiden. Die Situation schlägt einem aufs Gemüt", sagt Union-Teammanager Christian Beeck.

"Abstiegskampf pur"

Union-Coach Uwe Neuhaus erwartet keinen Spaziergang gegen den Tabellenletzten: "Bielefeld ist durch die dortige finanzielle Situation im Vergleich zum Vorjahr neu formiert. Sie haben viele Top-Spieler verloren und sind ähnlich wie wir in einer schwierigen Situation. Die Mannschaft ist aber absolut intakt, gegen 1860 sind sie sehr geschlossen aufgetreten und haben absoluten Willen an den Tag gelegt", so der Trainer. "In Bielefeld ist ab sofort Abstiegskampf pur eingeläutet", mutmaßt Neuhaus.

Nach längerer Ausfallzeit kehrt Bernd Rauw bei Union in den Kader zurück. Für ihn bleibt Ahmed Madouni in Berlin, dessen Schulterproblematik einen Einsatz nicht zulässt. Auch der wegen einer Sprunggelenksprellung bis zuletzt fragliche Chinedu Ede ist einsatzbereit. Weiter ausfallen werden dagegen Michael Parensen (Knieverletzung) und Santi Kolk (Wadenprobleme) sowie Björn Brunnemann und Kenan Sahin, für die ein Einsatz am Freitag zu früh käme.

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FSV Frankfurt - SC Paderborn 07

Am Dienstagabend hat sich Frankfurt in der 2. Runde des DFB-Pokals knapp dem FC Schalke 04 geschlagen geben müssen(0:1). "Das war ein hochemotionaler Moment, eine großartige Veranstaltung, wenn auch nicht so ausgegangen wie erträumt", sagt FSV-Geschäftsführer Bernd Reisig.

Nun gelte es, den Schwung mit in den Ligaalltag zu retten. "Wir müssen taktisch diszipliniert und frech spielen", fordert FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen. "Wir dürfen nicht weniger an Engagement und Einstellung an den Tag legen als gegen Schalke. Diese Stabilität in der Hintermannschaft brauchen wir auch am Freitag. Allgemein stehen wir hinten gut und kreieren gute Chancen. Unser Ziel ist es nun, die Chancenverwertung zu verbessern."

Fehlen werden ihm weiterhin Tufan Tosunoglu (Kreuzbandriss) und Gledson (Schambeinentzündung), Marc Stein und Andreas Dahlén (beide Muskelfaserriss). Für die Position von Christian Müller (Gelb-Sperre) kommen laut Boysen Marc Gallego oder Sven Müller in Frage.

"Nicht so viel reden, sondern punkten"

Im fünften Auswärtsspiel will der SCP zum ersten Mal in dieser Saison Zählbares mitnehmen. Sportlicher Leiter und Chef-Leiter Andre Schubert will vor der Auswärtsaufgabe "nicht so viel reden, sondern punkten".

Fraglich ist der Einsatz von Mannschaftskapitän Markus Krösche, der sich eine Erkältung zugezogen hat. Während Dragan Gjorgiev mit einer schweren Erkältung auf jeden Fall ausfallen wird, hat Schubert für den Einsatz von Krösche noch Hoffnung. Als Alternativen auf den Platz im defensiven Mittelfeld stehen Markus Palionis und Philipp Heithölter bereit.

Einen Lichtblick gibt es bei Stürmer Gaetano Manno. Wenn alles gut läuft, kann der Angreifer in dieser Woche wieder in das Mannschaftstraining einsteigen. Die Partie in Frankfurt komme für ihn allerdings noch zu früh.

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