Nürnberg - Die Hälfte der Hinrunde in der 2. Bundesliga ist absolviert und der 1. FC Nürnberg steht nach einem durchwachsenen Start auf dem 13. Tabellenplatz. Zeit für Coach Valerien Ismael, ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.

"Wir haben ein wenig gebraucht, unseren Rhythmus zu finden", sagte der 39-Jährige, der mit der Entwicklung seiner Mannschaft durchaus zufrieden ist, im "BR Sportclub". "Es geht darum, dass die Jungs die richtigen Entscheidungen auf dem Platz treffen müssen. Wir haben in den ersten Spielen gesehen, dass wir unglaublich viele individuelle Fehler gemacht und unglaubliche Gegentore kassiert haben. Das lag daran, dass wir die falschen Entscheidungen getroffen haben. Wir haben die Mannschaft danach verändert. Jetzt finden die Jungs eine gute Mischung."

Eine der Veränderungen innerhalb der Mannschaft war der Torhüterwechsel von Raphael Schäfer zu Patrick Rakovsky. "Die Entscheidung für Patrick war eine Entscheidung, die wir bewusst getroffen haben. Wir wollten einen Generationswechsel vollziehen, der ursprünglich nicht so früh geplant war. Aber es ist eine neue Situation aufgetreten und wir haben beschlossen, auf junge Spieler zu setzen", erklärte der Deutsch-Franzose.

"Bis zum Ende laufen und kämpfen"

Nach zwei ungeschlagenen Spielen in Serie will der "Club" auch gegen RB Leipzig (Freitag, ab 20:15 Uhr im Live-Ticker) die Punkte Zuhause behalten. "Wir wollen so auftreten wie zuletzt gegen Kaiserslautern und Bochum. Die Jungs sollen Freude auf dem Platz ausstrahlen."

Vor allem mit Leidenschaft und dem nötigen Kampfgeist soll der Tabellenvierte bezwungen werden. "Wie gegen Kaiserslautern sollen die Fans spüren, dass die Mannschaft bis zum Ende läuft und um den Sieg kämpft. Dann ist auch die Unterstützung vorhanden."