Nach der aktuellen Länderspielpause beginnt am kommenden Wochenende die entscheidende Saisonphase der 2. Bundesliga. Vor den letzten neun Saisonspielen des F.C. Hansa spricht Trainer Andreas Zachhuber im Interview mit hansa.de

Frage: Sie sind jetzt gut drei Wochen im Amt. Kann man da schon eine erste Zwischenbilanz ziehen?

Andreas Zachhuber: Zunächst blieb mir ja nicht viel Zeit. Ich musste mir einen Überblick über die Mannschaft verschaffen und dann standen ja auch schon die ersten beiden Punktspiele auf dem Programm. Leider haben wir dabei nur zwei Punkte geholt. Mindestens vier hätten es sein sollen, vor allem das Heimspiel gegen Ingolstadt wollten wir natürlich unbedingt gewinnen.

Frage:Vor den letzten neun Spieltagen beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz vier Punkte, zum rettenden Ufer sogar sechs. Wie groß ist die Chance, den Klassenerhalt zu erreichen?

Zachhuber: Unsere Chancen stehen nach wie vor gut. Allerdings ist klar, dass wir damit anfangen müssen, eine Siegesserie zu starten. Nur Unentschieden helfen uns auf Dauer nicht mehr weiter. Doch ich bin optimistisch, dass sich die Mannschaft für ihre harte Arbeit belohnen wird. Zudem gehe ich ja auch davon aus, dass der ein oder andere Spieler wieder zurück kommt, nachdem wir in den letzten beiden Spielen personell so ziemlich auf dem Zahnfleisch gekrochen sind.

Frage: Am Sonntag gastiert der FSV Frankfurt in der DKB-Arena. Ein Wort zum Gegner ...

Zachhuber: Die Frankfurter sind das beste Beispiel dafür, was in dieser Liga alles möglich ist. Zur Winterpause hatte jeder die Mannschaft schon abgeschrieben, doch in der Rückrunde hat sie sich mit einer Riesen-Serie da unten rausgespielt. Der FSV Frankfurt hat gezeigt, was möglich ist! Und ich bin davon überzeugt, dass auch uns eine Erfolgsserie gelingen wird. Der F.C. Hansa hat schon oft genug bewiesen, dass er am Saisonende noch zulegen und spätestens am letzten Spieltag den Klassenerhalt sichern kann. Oder diesmal vielleicht auch über die Relegation.