Das Präsidium und der Aufsichtsrat des 1. FC Union Berlin haben am Montag, 24. August 2009 beschlossen, die Zusammenarbeit mit dem Hauptsponsor ISP zu beenden. Grund für die Trennung sind falsche Angaben des Vertragspartners beim Zustandekommen des Vertrages.

"Eine weitere Zusammenarbeit war unter diesen Umständen, auch unter Berücksichtigung der rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen für den Verein, nicht möglich", kommentierte Präsident Dirk Zingler die Entscheidung.

Der 1. FC Union Berlin hat die Deutsche Fußball Liga vorab über diesen Schritt informiert. Union geht davon aus, dass der laufende Spielbetrieb von der am Montag erfolgten Kündigung des Vertrages nicht betroffen ist, "weil die im Lizenzierungsverfahren eingereichte Etatplanung den ISP-Vertrag nicht beinhaltete."