Berlin - Wenige Tage vor dem nächsten Liga-Spiel war die Mission im Test gegen den Landesligisten SSV Köpenick / Oberspree klar: Tore schießen! Das gelang Union Berlin, vor allem in der 2. Halbzeit, recht ordentlich.

Union begann vom Anpfiff weg, das gegnerische Tor zu berennen und kam schnell zu den ersten Chancen. Der SSV hielt dagegen und versuchte sogar ein wenig mitzuspielen, was prompt bestraft wurde.

Ede macht den Anfang

Die ersten beiden Tore für Union fielen, als der Landesligist den Vorwärtsgang eingeschaltet hatte und jeweils an der Mittellinie den Ball verlor. Zunächst Ede, dann Skrzybski nutzten die sich bietenden Räume für ihre Treffer. Für den 3:0-Pausenstand sorgte schließlich Halil Savran, der den Ball mit artistischem Einsatz aus unmöglichem Winkel an den linken Innenpfosten bugsierte. Das Glück war ihm zumindest in dieser Szene hold und der Ball landete im Tor.

Zur Pause wechselte Uwe Neuhaus komplett durch. Lediglich Marcel Höttecke kam in den Genuss der vollen Spielzeit.

Benyamina in Torlaune

So ungewohnt die Zusammenstellung der Mannschaft war, so engagiert gingen die "Eisernen" im zweiten Durchgang zu Werke. Nur wenige Minuten dauerte es, bis auch die "Nach-Pausen-Elf" drei Tore erzielt hatte. Hofmann, Benyamina und Brunnemann waren die ersten Schützen. In der Folge wechselten SSV-Trainer Dirk Bauer ebenfalls und gab weiteren Spielern seines Kaders die Chance, gegen den Zweitligisten zu spielen. Union nutzte die sich bietenden Gelegenheiten nun konsequenter ließ weitere vier Treffer folgen.

Mosquera traf nach herrlichem Solo, das ihn von der Mittellinie bis zum Strafraum führte. Der junge Hofmann legte seinen zweiten Treffer nach und Karim Benyamina sicherte sich mit zwei weiteren Toren die Torjägerkanone des Abends und seiner Mannschaft das erwartete zweistellige Ergebnis.

Unions Teammanager Christian Beeck wollte das Ergebnis nicht überbewerten, verband jedoch eine Hoffnung damit: "Es wäre schön, wenn es Freitag mit dem Toreschießen auch klappt. Heute sollten die Jungs einfach nur wieder spüren, wie sich das anfühlt, in einem Spiel zu treffen."

Union Berlin, 1. Halbzeit: Höttecke - Menz, Madouni, Stuff, Kohlmann - Thomik, Peitz, Ede, Mattuschka - Savran, Skrzybski

Union Berlin, 2. Halbzeit: Höttecke - Polenz, Uaferro, Göhlert, Mayoungou - Brunnemann, Younga-Mouhani, Hollwitz, Hofmann - Mosquera, Benyamina