München - Gut ein Drittel der Hinrunde ist mittlerweile in der neuen Zweitliga-Spielzeit verstrichen und es haben sich bereits die ersten Besonderheiten herauskristallisiert. bundesliga.de zieht ein erstes Zwischenfazit und präsentiert die Trends der 2. Liga.

Fürth immer auf eins

Von oben grüßt das Kleeblatt: Die SpVgg Greuther Fürth stand an allen sechs Spieltagen auf dem Platz an der Sonne und ist mit dem 1. FC Köln die einzige noch ungeschlagene Mannschaft in der 2. Bundesliga. Gut schlagen sich auch die Aufsteiger: Karlsruhe stand bislang immer im oberen Tabellendrittel und auch Bielefeld kann angesichts eines soliden 11. Tabellenplatzes zufrieden sein.

Remis-Flut

Mit einem Punkt lässt es sich auch ganz gut leben: 17 von 54 Begegnungen - also fast ein Drittel aller Spiele - endeten mit einem Unentschieden. So viele Punkteteilungen gab es nach sechs Zweitligaspieltagen zuletzt vor sieben Jahren. Das spricht für eine sehr ausgeglichene 2. Liga.

Es geht zur Sache

Bisher zückten die Schiedsrichter ganze 221 Mal die Gelbe Karte. So viele waren es zu diesem Zeitpunkt zuletzt in der Saison 2006/2007. Was Platzverweise angeht, liegt die Liga allerdings mit 34 Gelb-Roten Karten und sechs Roten Karten im Schnitt der letzten Jahre.

Strafstoß über Strafstoß

Wie schon in der Bundesliga wurden auch in der 2. Bundesliga sehr viele Elfmeter gepfiffen: Schon 18 Mal zeigten die Unparteiischen auf den Punkt - das ist der höchste Wert seit der Saison 2003/2004. Auffällig ist dabei auch die Kaltschnäuzigkeit der Schützen: 15 der 18 Strafstöße wurden versenkt. Das ergibt eine Erfolgs-Quote von 83 Prozent!

In der Fremde nix zu holen

Bisher feierten die Zweitligisten erst 13 Auswärtssiege - der geringste Wert seit fünf Jahren. Sieben Teams warten noch immer auf einen Dreier in der Fremde und alle 18 Mannschaften ließen fern der heimischen Arenen schon Punkte liegen. Aber auch zuhause ist niemand ohne Makel: Köln liegt mit sieben Punkten auf Platz 1 der Heimtabelle.

Abseitsfalle ist out, Konter sind rar

Die gute alte Abseitsfalle scheint aus der Mode gekommen zu sein: Nur 232 Mal wurden Stürmer wegen einer Abseitsposition zurückgepfiffen - das ist der geringste Wert der letzten Jahre. Es fielen außerdem nur 17 Tore nach Kontern - so wenige waren es zuletzt vor elf Jahren.