Fußball wurde auf dem Gelände des heutigen "glücksgas stadion" schon im 19. Jahrhundert gespielt. Aufzeichnungen zu Folge liefen Mitglieder des Dresden Englisch Football Club ab 1886 auf den Güntzwiesen dem Leder hinterher.

Der Grundstein für das erste richtige Stadion wurde aber erst am 21. Dezember 1922 gelegt. Eingeweiht wurde die Ilgen-Kampfbahn, die nach ihrem Stifter Hermann Ilgen benannt war, am 16. Mai 1923. 24.000 Plätze hatte das Stadion.

Fortlaufende Modernisierungen

Doch der Krieg zerstörte die Anlage fast gänzlich. Am 23. September 1951 wurde sie aber wieder aufgebaut und in der Folge als Rudolf-Harbig-Stadion bekannt. Der Lebenswandel Rudolf Harbigs passte aber nicht ins damalige Bild der DDR-Funktionäre, so dass diese die Arena 1970 in Dynamo-Stadion umtauften.

Nichtsdestotrotz wurde schon damals das Stadion Stück für Stück modernisiert. Zuerst 1969 mit einer Fluchtlichtanlage der Spitzenklasse. Es folgte eine Computer gesteuerte Anzeigetafel

Stadtrat beschließt Neubau

1990 bekam die Spielstätte dann wieder ihren alten Namen zurück: Rudolf-Harbig-Stadion. Im Zuge weiter Ausbaumaßnahmen wurde das Stadion dann DFB- und Fifa-tauglich modernisiert. Das Fassungsvermögen betrug zur damaligen Zeit auch gut 32.000 Zuschauer.

Am 16. Dezember 2004 wurde vom Dresdner Stadtrat dann der erste wichtige Schritt in Richtung glücksgas stadion beschlossen. Am 29. Juni 2007 wurden die "Giraffen", wie die Einheimischen die riesigen Flutlichtmasten auch nannten, abgerissen. Der Bau des neuen Stadions an der Lennéstraße begann dann im Herbst des selben Jahres.

Schalke siegt bei Eröffnung

Dazu wurden Teile der alten Arena erhalten. Es wurde sozusagen umzu gebaut. Weiterhin fanden Punktspiele statt. Die symbolische Grundsteinlegung feierte Dynamo im März 2008.

Die endgültige Einweihungsparty wurde dann am 15. September 2009 mit hochkarätigen Gästen gefeiert. Der FC Schalke 04 gab sich die Ehre, verteilte beim 2:1-Sieg gegen die Hausherren aber keine Gastgeschenke. Seit dem 12. Dezember 2010 heißt das Stadion offiziell "glücksgas stadion".