Köln - Es ist amtlich: Der SC Freiburg ist Herbstmeister der 2. Bundesliga - aber nicht unangefochten. Verfolger RB Leipzig ist punktgleich mit den Breisgauern, auch weil Stürmer Yussuf Poulsen seine Ladehemmung beendet hat. bundesliga.de präsentiert die Topfakten im Überblick.

Breisgauer bleiben gelassen

Mit einem klaren 3:0 gegen den 1. FC Union Berlin hat der SC Freiburg die Spitzenposition in der 2. Bundesliga verteidigt und gleichzeitig die Herbstmeisterschaft klargemacht - ein gutes Omen für den SC: 1992/93 und 1997/98 schlossen die Freiburger die Hinrunde auf Platz 1 ab, beide Male stieg man am Ende dann auch auf. "Die Herbstmeisterschaft ist höchstens eine schöne Momentaufnahme, von der wir uns nicht blenden lassen dürfen", bremst allerdings Torschütze Marc-Oliver Kempf die Euphorie.

Arminen dürfen zuhause jubeln

Der Knoten ist bei den Bielefeldern nach dem 2:1-Erfolg gegen den Karlsruher SC nun endlich auch zuhause geplatzt: Der DSC feierte damit als letztes Team den ersten Heimsieg der Saison, schoss dabei so viele Tore wie in den ersten sieben Heimspielen zusammen. Coach Norbert Meier erhofft sich nun einen weiteren Schub: "Auch wenn heute nicht alles rund gelaufen ist, hat die Mannschaft immer an sich geglaubt, das wird sie beflügeln."

Poulsen beendet Ladehemmung

RB Leipzig ist dank eines verrückten 4:2 gegen den MSV Duisburg mit Platz 2 und 34 Punkten voll im Soll. Noch bis 79. Minute lagen die Sachsen mit 1:2 zurück, doch innerhalb von elf Minuten münzten die Elf von Coach Ralf Rangnick den Rückstand noch in einen Dreier um. Stürmer Yussuf Poulsen schnürte dabei einen Doppelpack, nach 20 torlosen Spielen und über 1000 Minuten Ladehemmung führte er RB damit zum Sieg.

VfL stürmisch, aber sieglos

Der VfL Bochum gehörte auch mal zur Spitzengruppe der 2. Bundesliga, ist in den letzten Wochen aber ordentlich abgestürzt: Trotz 16:0 Torschüsse daheim gegen 1. FC Heidenheim reichte es nach der Pause reichte für Bochum nicht zum Sieg, der VfL wartet damit seit sieben Spielen auf einen Dreier und hat die Aufstiegsplätze aus den Augen verloren.

Paderborn kommt nicht in Tritt

Auch der SC Paderborn läuft aktuell seinen Erwartungen hinterher. Das Team von Coach Stefan Effenberg musste sich beim 1. FC Nürnberg eine knappe 1:2-Niederlage hinnehmein, ist damit seit fünf Spielen sieglos und rangiert in der Tabellen auf Platz 16. Zum Rückrundenauftakt trifft man nun auf den ebenfalls kriselnden VfL Bochum. Wer holt zum Befreiungsschlag aus?