Köln – Die Roten Teufel und die Münchner Löwen geraten ins Rollen, in Dresden, Hannover und Bochum feiert der Anhang seine Torjäger. bundesliga.de präsentiert Ihnen fünf wissenswerte Dinge zum 11. Spieltag auf einen Blick.

1) Vier Treffer in vier Tagen

Martin Harnik kommt bei Hannover 96 in Schwung. Der Offensivmann netzte sowohl am Wochenende in der 2. Bundesliga als auch davor im DFB-Pokal ein - jeweils doppelt. Zwei Tore beim 3:1 gegen den FC Würzburger Kickers folgten zwei Toren beim 6:1 gegen Fortuna Düsseldorf. Der 61-fache Nationalspieler Österreichs setzte bei den Siegen gegen die direkte Konkurrenz damit gleich vier Ausrufezeichen hinter die Ambitionen der Niedersachsen.

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2) Münchner Sixpack

Gleich sechs Mal war der TSV 1860 München beim 6:2 gegen den FC Erzgebirge Aue erfolgreich - nach zuvor acht Toren in zehn Ligaeinsätzen. Damit erzielten die Löwen erstmals einen Sechserpack in der Allianz Arena. In einem Heimspiel machte 1860 zuletzt 1997 sechs Treffer - im UEFA Cup im Olympiastadion gegen den finnischen FC Jazz Pori. Durch den Sieg verabschiedet sich das Team von Coach Kosta Runjaic vom Relegationsrang und klettert wegen der besseren Tordifferenz im Vergleich mit dem Karlsruher SC und der SpVgg Greuther Fürth auf den 13. Tabellenplatz.

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3) Lauterns Lauf

Der 1. FC Kaiserslautern ist in Form. Zum ersten Mal hat die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut in dieser Spielzeit zwei Partien in Folge gewonnen, zum ersten Mal konnte der Club vom Betzenberg das untere Tabellendrittel verlassen. Der FCK feierte einen 1:0-Auswärtserfolg bei der SpVgg Greuther Fürth. Den Siegtreffer erzielte erneut Stürmer Osayamen Osawe, der am vorigen Wochenende beim 3:0 gegen den VfL Bochum 1848 den ersten Dreierpack seiner Profikarriere schnürte. Die Roten Teufel haben einen Lauf.

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4) Hattrick-Premiere

Für den ersten lupenreinen Hattrick dieser Saison sorgte Angreifer Stefan Kutschke von Aufsteiger SG Dynamo Dresden. In gerade einmal zwölf Minuten verwandelte der 1,94-m-Hüne ein 0:2 gegen Ligaprimus Eintracht Braunschweig in ein 3:2 und avancierte zum Matchwinner. Selbstredend verabschiedeten die Anhänger der Sachsen Kutschke bei seiner Auswechslung in der 87. Minute nach dem ersten Dreierpack seiner Karriere jenseits der Regionalliga mit tosendem Applaus.

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5) Plötzlich Torjäger

Bochums Felix Bastians gilt nicht als eiskalter Vollstrecker vor dem gegnerischen Kasten. Umso positiver überrascht der Innenverteidiger die VfL-Fans in diesen Tagen. Am 11. Spieltag erzielte der 28-Jährige beim 2:1 gegen den 1. FC Heidenheim 1846 bereits seinen dritten Saisontreffer. Eine neue persönliche Bestleistung hat der ehemalige Juniorennationalspieler damit schon aufgestellt. In elf Profijahren hatte Bastians vorher insgesamt erst sieben Tore gemacht. In der internen Torschützenliste der Ruhrgebietler rangiert der Mannschaftskapitän nun auf dem dritten Platz - hinter zwei Stürmern.

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