Zusammenfassung

  • Aufsteiger Kiel feiert die Herbstmeisterschaft.

  • Fürth und Bochum schaffen mehr und mehr die Trendwende.

  • Union zeigt sich erstmals als großzügiger Gastgeber.

Köln - Holstein Kiel krönt die beeindruckende Hinrunde, die SpVgg Greuther Fürth zeigt im Kampf um den Klassenerhalt erneut ihr Heimgesicht und der VfL Bochum 1848 macht hinten dicht. Die Top-Fakten zum 17. Spieltag.

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1) Herbstmeister Holstein

Als erst dritter Aufsteiger in der Geschichte der 2. Bundesliga ist Kiel Herbstmeister geworden (zuvor Aue 2010/11 und Ulm 1998/99). Ein 0:0 in Braunschweig am Freitagabend reichte den Störchen, weil Konkurrent Düsseldorf im Top-Spiel am Montagabend gegen Nürnberg patzte. Die Landeshauptstädter Schleswig-Holsteins sind jetzt seit zehn Spielen ungeschlagen (fünf Siege), zuletzt gab's vier Remis in Folge. Ändert sich das am Sonntag zum Rückrundenauftakt in Sandhausen? Als frisch gebackener Herbstmeister dürfte Holstein mit Selbstvertrauen in den Nordwesten Baden-Württembergs fahren.

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2) Eiserne Festung eingenommen

Der 1. FC Union Berlin hat die Hinrunde als Tabellenvierter beendet und mischt weiter im Kampf um den Aufstieg mit. Das liegt vor allem an der enormen Heimstärke der Köpenicker. Am 17. Spieltag allerdings musste Union gegen formstarke Dresdner die erste Saisoniederlage an der Alten Försterei hinnehmen. Dabei blieb Berlin erstmals torlos im eigenen Stadion. Länger durchgehalten haben die Eisernen aber als alle ihre Konkurrenten in der 2. Bundesliga. Bereits am Freitagabend könnten sie gegen Ingolstadt eine neue Serie starten.

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3) Kleeblatt kämpft

Überwintert Fürth doch noch auf Platz 16? © imago / Zink

In den ersten neun Partien der Spielzeit kam Fürth lediglich auf vier Punkte. Nun feierte die Spielvereinigung ihren vierten aufeinanderfolgenden Heimsieg. Gegen Heidenheim gewannen die Mittelfranken 1:0. Das bedeutet zwar noch den vorletzten Rang im Tableau: Am Sonntagmittag aber könnten die Kleeblätter noch vor der Winterpause durch drei Punkte gegen Darmstadt auf Relegationsplatz 16 klettern und Anschluss an das rettende Ufer herstellen - zu Hause, im Sportpark Ronhof Thomas Sommer.

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4) Rote Teufel historisch

Lange sah es so aus, als ob der 1. FC Kaiserslautern gegen Ingolstadt seinen dritten Saisonsieg erkämpfen würde. In der 79. Minute jedoch fiel der Ausgleichstreffer, am Ende stand nur ein Zähler. Mit insgesamt elf hat der Bundesliga-Meister 1990/91 und 1997/98 seine schlechteste Hinrunde in 55 Jahren Profifußball gespielt, zehn Punkte beträgt der Rückstand auf Platz 15 bereits.

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5) Bochum meldet sich zurück

Es gibt neue Trainer, die umgehend Wirkung zeigen. Dazu gehört Jens Rasiejewski, der den VfL seit Anfang Oktober betreut. Vor seinem Amtsantritt gab's unter Vorgänger Ismail Atalan drei Niederlagen in vier Spielen, bei einer Tordifferenz von vier zu acht. Seit dem der 42-Jährige Coach ist, lautet die Bilanz: drei Siege, vier Remis und eine Niederlage, sieben zu vier Treffer. Die Ruhrgebietler sind nach dem 1:0 gegen Regensburg jetzt zudem seit sechs Partien unbesiegt und stehen erstmals in dieser Saison in der oberen Tabellenhälfte.

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