Frankfurt - Der FSV Frankfurt hat sich nach dem Spiel gegen Union Berlin zu einem Trainerwechsel entschieden. Der Zweitligist bedankt sich bei Cheftrainer Benno Möhlmann, der einem Wechsel nicht im Wege stehen möchte, für die dreieinhalb-jährige gute Zusammenarbeit.

Nach der zuletzt eingetretenen Serie nicht gewonnener Spiele ist der FSV nach eingehender Analyse übereingekommen, zum Saisonfinale eine Veränderung herbei zu führen. Neuer Cheftrainer wird Tomas Oral, der den FSV bereits in die 2. Bundesliga geführt hat.

"Der FSV ist für mich eine Herzensangelegenheit"

Clemens Krüger, Geschäftsführer Finanzen, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit: "Wir haben uns einvernehmlich verständigt, dass Tomas Oral genau der richtige Mann für unsere Mission Klassenerhalt ist. Er kennt den FSV Frankfurt in und auswendig, er trägt die FSV-DNA in sich. Tomas Oral bringt das Feuer, den Elan und das Temperament mit, um mit dem FSV die Zweite Liga zu sichern. Unser Dank gilt Benno Möhlmann für dreieinhalb Jahre gute Zusammenarbeit. Ein Trainerwechsel tut immer weh, aber wir richten den Blick nach vorne. Unser Fokus liegt auf dem nächsten Spiel bei Fortuna Düsseldorf." 

Tomas Oral, neuer Cheftrainer: "Der FSV Frankfurt ist für mich eine Herzensangelegenheit, ich habe den Club seit meiner Zeit hier immer mit einem Auge beobachtet. Alle Verantwortlichen hier haben in den vergangenen Jahren Herausragendes geleistet. Eins kann ich versprechen: Wir werden in Düsseldorf 90 Minuten ehrliche Arbeit abliefern. Wir haben es selber in der Hand und werden alles daran setzen, dass der FSV nächste Saison zweitklassig spielt." 

Benno Möhlmann und sein Co-Trainer Sven Kmetsch haben sich Montag Vormittag von der Mannschaft verabschiedet. Tomas Oral, bereits von 2006 bis 2009 Trainer und Teamchef des Profikaders, leitete das erste Training.

Auch Sport-Geschäftsführer Uwe Stöver geht

Im Zuge des Trainerwechsels beim FSV Frankfurt hat Uwe Stöver, Geschäftsführer Sport, gemeinsam mit dem Präsidium die aktuelle sportliche Situation analysiert und angesichts eines Neuanfangs auch seine eigene Position hinterfragt. Das Präsidium um Julius Rosenthal hat nach eingehender Beratung die Entscheidung getroffen, die Zusammenarbeit mit Uwe Stöver nicht weiter fortzusetzen.

Julius Rosenthal, Präsident FSV Frankfurt: "Wir alle bedanken uns bei Uwe Stöver herzlich für sechs Jahre hervorragende Zusammenarbeit und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute." Clemens Krüger, Geschäftsführer Finanzen, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit: "Ich bedauere zutiefst den Verlust eines sehr geschätzten Kollegen und Freundes. Uwes Entscheidung ehrt ihn und seine gradlinige Art. In unserer jetzigen Situation geht es letztlich nur um den Verein, nicht um Personen."

Uwe Stöver, ehemaliger Geschäftsführer Sport: "Ich bedanke mich beim FSV Frankfurt für sechs tolle Jahre und blicke auf eine positive Zeit zurück. Letztendlich bin ich für den Misserfolg der vergangenen Wochen mitverantwortlich. Ich wünsche dem FSV auf seinem Weg zum Klassenerhalt viel Erfolg."