Leipzig - Erfolgreicher Test für RB Leipzig: Vor 2.115 Zuschauern nutzten die Roten Bullen die Länderspielpause und schlugen den russischen Erstligisten Rubin Kazan verdient mit 2:1. Sturm-Tank Terrence Boyd (6.) und Mittelfeld-Motor Clemens Fandrich (12.) erzielten die RBL-Tore in Halbzeit eins - Gäste-Angreifer Vladimir Dyadyun (62.) den Anschlusstreffer in Hälfte zwei.

Insgesamt sammelten 20 Akteure Spielpraxis, wobei mit Fridolin Wagner, Sören Reddemann und Marcel Becher auch drei RBL-U19-Spieler zum Zuge kamen. 

Boyd und Fandrich legen Grundstein

Die Roten Bullen begannen in einem 4-3-1-2, mit Federico Palacios hinten den Spitzen und Dominik Kaiser auf der Sechs. Bereits nach sechs Minuten gingen die Roten Bullen nach einer klasse Kombination über Ante Rebić und Stefan Hierländer durch Terrence Boyd mit 1:0 in Führung. Kurz darauf blieb Mikko Sumusalo nach einem Zweikampf am Boden liegen und konnte nicht weiterspielen. Für ihn kam Anthony Jung in die Partie (10.).

Zwei Minuten später klingelte es wieder im Kazans Kasten. Clemens Fandrich schnappte sich die Kugel und zimmerte sie mit links zum 2:0 in den linken Knick (12.). Der russische Gast kam erst Mitte der ersten Hälfte zu seinen ersten beiden Möglichkeiten. Einen Freistoß von Ex-Hoffenheim Profi Carlos Eduardo klärte RBL-Torhüter Benjamin Bellot gekonnt zur Ecke. Beim anschließenden Eckball parierte unsere Nummer 22 stark gegen Ruslan Kamolovs Schuss. Bis zur Pause hatte Leipzig  das Spiel im Griff und setzte die Gäste immer wieder früh unter Druck.

Vier Neue zur Halbzeit

Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen Thomas Dähne, Marvin Compper, Matthias Morys, Daniel Frahn und Sebastian Heidinger für Bellot, Tim Sebastian, Rebić, Boyd und Georg Teigl in die Partie. Auf Grund der zahlreichen Umstellungen ging der Spielfluss bei den Leipziger Bullen etwas verloren und die Leipziger kamen nur selten gefährlich vor das Tor der Gäste. Ein Schuss vom eingewechselten Sebastian Heidinger wurde im letzten Moment geblockt (52.). 

Auf der anderen Seite markierte Kazan in der 62. Minute durch einen Treffer von Vladimir Dyadyun zum 2:1-Anschluss. Danach verflachte das Spiel wieder und es ergaben sich lediglich vereinzelt Abschlusshandlungen. Einen Schuss des russischen Erstligisten konnte Thomas Dähne um Bullen-Gehäuse souverän klären (70.). Gegen Ende der Partie kam Daniel Frahn zu zwei Gelegenheiten (84., 88.), doch konnte diese nicht nutzen. 

Nachwuchs bringt sich gut ein

Kurz vor dem Abpfiff setzte der eingewechselte U19-Akteur Fridolin Wagner zum Solo an, umkurvte gleich vier Gegenspieler, wurde aber im letzten Moment geblockt. Neben Wagner kamen auch Sören Reddemann und Marcel Becher (beide U19) zu Kurzeinsätzen.