Beim Termin vor dem Arbeitsgericht Wiesbaden am Mittwoch (25. März) konnte eine Einigung zwischen der Klägerseite, Abdelaziz Ahanfouf, und dem Beklagten, SV Wehen 1926 Wiesbaden GmbH, erzielt werden.

Demnach ist das Arbeitsverhältnis zwischen Ahanfouf und dem SVWW aufgrund der Kündigung vom 23. Dezember 2008 beendet. Der Verein bezahlt eine Abfindung an den Spieler in Höhe von 200.000 Euro. Der Arbeitsvertrag von Ahanfouf war ursprünglich bis zum 30. Juni 2011 datiert.

Dr. Markus Irmscher, kaufmännischer Geschäftsführer beim SV Wehen Wiesbaden, sagte nach der Verhandlung: "Mit dem Vergleich ist es gelungen, einen noch größeren Schaden vom Verein abzuwenden. Zufrieden können wir damit natürlich nicht sein. Aber damit ist eine Baustelle geschlossen und wir können uns auf die Kaderplanung der nächsten Saison konzentrieren, in die auch die Lehren aus dem Ahanfouf-Fall einfließen werden."

Gründe für die Kündigung waren aus Sicht des Vereins wiederholte Verstöße des Spielers gegen Inhalte seines Arbeitsvertrages.