Zusammenfassung

  • Darmstadt steht mit 17 Punkten nun auf dem neunten Platz

  • Magdeburg bleibt mit neun Punkten Fünfzehnter

  • Fabian Holland (Darmstadt) und Dennis Erdmann (Magdeburg) sahen beide Gelb-Rot

Darmstadt - Der SV Darmstadt 98 hat die Chance, sich in der 2. Bundesliga weiter vom Tabellenende abzusetzen, beim Schopf gepackt. Gegen Aufsteiger 1. FC Magdeburg kamen die Lilien zu einem 3:1 (1:0).

>>> Jetzt beim Tippspiel mitmachen und jeden Spieltag attraktive Preise gewinnen!

Der Europapokalsieger der Pokalsieger von 1974 kassierte vor 15.401 Fans damit die dritte Niederlage in Folge und rangiert unmittelbar vor den Abstiegsrängen. Serdar Dursun (43.) schoss die Darmstädter in Führung, ein Eigentor von Nico Hammann (60.) brachte das 2:0. Marius Bülter (71.) verkürzte zwar, doch Kapitän Aytac Sulu (80.) machte für die Gastgeber alles klar.

>>> Alle Tore und Highlights des Spieltags im Konferenz-Liveticker

Magdeburgs Dennis Erdmann sah wegen wiederholten Foulspiels (63.) die Gelb-Rote Karte. Der Darmstädter Fabian Holland wurde wegen unsportlichen Verhaltens (69.) ebenfalls per Ampelkarte vom Platz gestellt.

Wir haben Darmstadt meist gut von unserem Tor weggehalten. Aber offensiv geht mehr bei uns, wir müssen in Zukunft mehr Mut zeigen. Jens Härtel, Trainer 1. FC Magdeburg

>>> Etwas verpasst? #D98FCM im Liveticker nachlesen!

Die Hessen hatten zuletzt durch das 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth Selbstbewusstsein getankt. Allerdings taten sich die Schützlinge von Trainer Dirk Schuster schwer. Magdeburg stand gut in der Abwehr, agierte zweikampfstark und störte empfindlich den Spielaufbau der Gastgeber. Und auch in der Offensive setzte der FCM den einen oder anderen Nadelstich.

>>> Schema, Aufstellungen und Statistiken

Erst nach gut 20 Minuten wirkten die Hausherren gefestigter und konnten ihrerseits Impulse im Offensivspiel setzen. Aber es dauerte bis kurz vor dem Halbzeitpfiff, ehe Dursun aus kurzer Distanz einschieben konnte. Nach dem 2:0 und dem anschließenden Platzverweis von Erdmann schienen die Weichen gestellt, doch es wurde nochmal intensiv.

SID