Im Rahmen der von der DFL Stiftung initiierten Kampagne "Strich durch Vorurteile" stellen alle 36 Vereine und Kapitalgesellschaften der Bundesliga und 2. Bundesliga ein soziales Projekt aus dem Umfeld vor. Der SV Sandhausen hat folgende Initiative ausgewählt:

Wir sind eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, die ehrenamtlich ohne Ansehen von Geschlecht, Abstammung, Sprache, Heimat und Herkunft, Glauben, Religion, Kultur und politische Anschauung den Menschen helfen wollen, die Hilfe benötigen – soweit diese unser Grundgesetz respektieren und akzeptieren.

Die Gruppe begann mit ihrer Arbeit im Oktober 2014 und setzte sich anfangs aus 5 Personen zusammen. Zunächst traf man sich regelmäßig in einer Privatwohnung, um die wichtigsten Anliegen und Themen zu besprechen. Als die Gruppe größer wurde, zog man ins „Wichernhaus“ um und anschließend ins „Begegnungscafe“. Mitte 2017 beträgt die Gruppenstärke inzwischen 26 Personen. Wir verstehen uns als Ergänzung und Unterstützung der öffentlichen Institutionen wie z.B. der Sandhäuser Gemeindeverwaltung.

Immer ein offenes Ohr

Wir informieren uns über möglichen Hilfsbedarf und sprechen auch betroffene Menschen an. Jeder kann auch von sich aus auf uns zukommen und sein Anliegen mit uns besprechen. Ebenso vermittelt die Gemeindeverwaltung in Absprache mit uns, Menschen, die Hilfe benötigen.

Durch entsprechende Weiterbildung lernen wir, welcher Hilfsbedarf vorhanden ist und wie wir helfen können. Dazu gehören auch u.a. das Wissen über gesetzliche Regeln und welche Organisationen sich mit welchen Themen beschäftigen.

Unser Kreis trifft sich in der Regel einmal im Monat, um über Aktuelles zu berichten. Wir diskutieren Themen und Probleme und versuchen diese zu lösen und umzusetzen. Wenn die Möglichkeit besteht, dann laden wir auch Fachleute, die nicht zu unserer Initiative gehören, zu entsprechenden Fachvorträgen ein.

Vielfältige Hilfestellungen

Wöchentlich laden wir ins „Begegnungscafe“ ein. Durch dieses Angebot wollen wir die sprachliche und gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen und Menschen aus fremden Ländern fördern, uns mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern austauschen und ein offenes Ohr für Anliegen aller Art anbieten.

Durch unsere Kontakte untereinander, zu verschiedenen Institutionen und zu Behörden können wir bei der Lösung anstehender Probleme behilflich sein. U.a. bieten wir an: Sprachkurse für ausländische Mitbürger, Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen, Hilfe bei der Wohnungs- und Jobsuche, Hausaufgabenbetreuung.

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