Im Rahmen der von der DFL Stiftung initiierten Kampagne "Strich durch Vorurteile" stellen alle 36 Vereine und Kapitalgesellschaften der Bundesliga und 2. Bundesliga ein soziales Projekt aus dem Umfeld vor. Eintracht Braunschweig hat folgende Initiative ausgewählt:

Braunschweig ist eine bunte und vielfältige Stadt. Und so vielfältig wie sie selbst sind auch ihre Bewohner: Menschen aus rund 150 Nationen nennen die Löwenstadt ihr zu Hause und bereichern das Leben mit ihren unterschiedlichen kulturellen Einflüssen. Circa 44 % der 3- bis 6-Jährigen Braunschweiger Kinder haben laut dem Referat Stadtentwicklung und Statistik einen Migrationshintergrund. An sie und ihre Eltern richtet sich das Programm Rucksack KiTa.

Projekt vermittelt Ideen und Anregungen

In dem neun Monate dauernden Programm treffen sich Eltern in derzeit sechs Braunschweiger Kindertageseinrichtungen. Angeleitet und beraten werden die Gruppen von einer zuvor ausgebildeten mehrsprachigen Elternbegleiterin, die den Eltern Ideen und Anregungen für die Beschäftigung mit den Kindern zu Hause auf den Weg gibt.

Ziel des Projekts ist die Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenzen und die Förderung der allgemeinen und sprachlichen Entwicklung der Kinder, um ihnen eine soziale und berufliche Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen: Kinder können mithilfe des Programms etwaige sprachliche Defizite bis zum Schulstart aufholen und auch die Eltern aus den Rucksack-Gruppen verbessern ihre Deutschkenntnisse. Kontakte werden geknüpft, gemeinsame Ausflüge unternommen und das Selbstvertrauen am gesellschaftlichen Leben mitzuwirken und Angebote wahrzunehmen steigt - ein Effekt der sich auch bei den Kindern beobachten lässt. Insbesondere für Familien mit Fluchthintergrund bietet das Programm damit eine wertvolle Möglichkeit in Braunschweig anzukommen und Anschluss zu finden.

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Hauptförderer des Projekts ist die Volksbank BraWo Stiftung im Rahmen von United Kids Foundations.

Rucksack ist ein vom Verbund der Kommunalen Integrationszentren Nordrhein-Westfalen entwickeltes Bildungsprogramm. Es wird bundesweit koordiniert und verbreitet durch die LaKI (Landesweite Koordinierungsstelle KI NRW). In Niedersachsen betreut die vom Sozialministerium eingerichtete Landeskoordinierungsstelle bei der LAG Soziale Brennpunkte e.V. das Programm.

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