Aachen - Fast vollzählig begann für Alemannia Aachen am Freitagmorgen der Trainingsalltag im Jahr 2012. Einzig Seyi Olajengbesi hatte muskuläre Beschwerden mit aus dem Weihnachtsurlaub gebracht, der Rest des Kaders zeigte sich beim Aufgalopp fit und gut gelaunt.

Nach dem Aufwärmen und einigen Technik-Übungen brauchte Albert Streit im Trainingsspiel ganze 15 Sekunden, um sein erstes Tor im Dress der Schwarz-Gelben zu erzielen. "Ich habe privat sehr viel trainiert und bin in ganz guter Verfassung, denke ich. Außerdem macht es mir in der Halle immer besonders viel Spaß", sagt der Mittelfeldspieler, der das Offensivspiel der Alemannia ankurbeln soll. Der 31-Jährige verriet, dass es Friedhelm Funkel zu verdanken ist, dass er überhaupt noch Fußball spielt. "Sein Anteil beträgt sicher 90 Prozent. Ich hatte mit Fußball schon fast abgeschlossen", so Streit: "Bei meinem alten Trainer noch mal Fuß fassen zu können, freut mich einfach."

Kein Wunder, dass Funkel von den Qualitäten seines ehemaligen Schützlings bei der Frankfurter Eintracht überzeugt ist. Erfahrung, Dribbelstärke, gefährliche Standards, Kreativität - all das soll beim Projekt Klassenerhalt helfen. "Das gehen wir jetzt an, und das werden wir auch schaffen", sagt der Coach voller Zuversicht. Am Morgen hatte der 58-Jährige bereits ein Gespräch mit Alper Uludag geführt, der sich in der Winterpause ja mit Wechselgedanken getragen hatte. "Ich habe ihm gesagt, dass er hier alle Möglichkeiten hat, wieder zu spielen", berichtet der Trainer.

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