Köln - Für den FC St. Pauli geht es zum Abschluss des 11. Spieltag um wichtige Punkte. Im Heimspiel gegen den formstarken 1. FC Nürnberg brauchen die Hamburger am Montagabend (ab 20.00 Uhr im Liveticker) unbedingt Zählbares.

Der Pokal-Auftritt gegen Hertha BSC unter der Woche wurde beim FC St. Pauli trotz der 0:2-Niederlage als Schritt in die richtige Richtung angesehen. Die Mannschaft zeigte eine engagierte Leistung, beeindruckte den Gegner aus der Bundesliga mit Kampfgeist und einer starken läuferischen Leistung. Diese Einstellung muss die Lienen-Elf nun auch in der Liga auf den Platz bringen. "Die Mannschaft hat gut trainiert und geht gut vorbereitet in das Spiel", sagte Ewald Lienen im Hinblick auf die Partie gegen Nürnberg.

Der sechste Tabellenplatz ist drin

Für den Club aus dem Süden läuft die Saison bisher deutlich besser. Unterm Strich fährt der Club am Sonntag mit vier Siegen aus den letzten vier Zweitliga-Begegnungen nach Hamburg. Gelingt der nächste Dreier, könnte der FCN am Ende des 11. Spieltages von Tabellenplatz sechs grüßen. Trainer Alois Schwartz freut sich jedenfalls auf das Spiel: "Flutlicht an, Rasen nass, volles Stadion, geiles Spiel."

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Im Hinblick auf die Siege der Konkurrenten Bielefeld, 1860 München und Kaiserslautern gab sich Lienen unbeeindruckt. "Das einzige, was für uns eine Rolle spielt, ist, dass wir selbst gewinnen."

Lehrer oder Schüler, Schüler oder Lehrer?

Mit Ewald Lienen trifft Club-Coach Alois Schwartz in Hamburg auf seinen ehemaligen Trainer aus Duisburger Zeiten. Lienen leitete die Geschicke des MSV zwischen 1993 und 1994, Schwartz spielte für die Zebras zwischen 1993 und 1995. Eine Zeit, die den heutigen Trainer Schwartz durchaus prägte: "Ewald war der erste Trainer, der wirklich kommunikativ war. Das konnte man sich schon von ihm abschauen."

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