Eine Auswahl aus Profis, U23- und U19-Spielern des FC St. Pauli unterlag am Dienstagabend im Testspiel beim SV Wilhelmshaven mit 0:1.

Den Siegtreffer konnten die Gastgeber bereits in der 4. Minute nach einem Foulelfmeter ("Den musste man nicht geben", so André Trulsen) erzielen.

Für den FC St. Pauli kamen Patrik Borger, Benedikt Pliquett (jeweils 45 Minuten), Jan-Philipp Kalla, Marc Gouiffe à Goufan, David Hoilett (spielten jeweils durch), Morike Sako, Ömer Sismanoglu und René Schnitzler aus dem Profikader zum Einsatz.

Aus der U23 sammelten Yasar Koca, Timur Weilbier (je 90 Minuten), David Pedroso- Bussu, Tim Heysen (musste verletzungsbedingt in der Halbzeitpause ausgewechselt werden) sowie Thiemo Kieckbusch Spielpraxis. Und aus der U19 durften sich Stefan Winkler (spielte ebenfalls durch), Sascha Kuzmanov und Levent Demirlaga und präsentieren.

Profis geschont

Im Hinblick auf das anstehende DFB-Pokalspiel in Aue (Freitag, 20.30 Uhr) wurden einige Spieler aus dem Profikader geschont - diejenigen, die gegen den VfB Stuttgart (2:5) von Beginn an zum Einsatz kamen, musste die Reise ins Jadestadion nicht antreten. Die angeschlagenen Kiezkicker Ralph Gunesch, Andreas Biermann und Björn Brunnemann waren als Zuschauer vor Ort.

"Dafür, dass die heutige Mannschaft noch nie wirklich in dieser Zusammensetzung trainiert hat - teilweise sahen sich die Spieler heute zum ersten Mal - können wir mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Das war ein guter Test, bei dem sich unsere Nachwuchsspieler zeigen konnten. Die Partie war ganz ansehnlich, wir haben Ordnung in unser Spiel gebracht und kaum Torchancen zugelassen. Nach vorne hat uns ein wenig die Durchschlagskraft gefehlt", so Co-Trainer André Trulsen, der gemeinsam mit Torwarttrainer KaPe Nemet auf der Bank saß. Cheftrainer Holger Stanislawski ist bekanntlich seit Montag wieder auf dem Lehrgang zum Fußball-Lehrer in Köln. Ebenfalls in Wilhelmshaven war Sportchef Helmut Schulte.