Ansbach/Köln - Die SpVgg Greuther Fürth nutzte die Länderspielpause, um gegen die Bayernligisten der SpVgg Ansbach zu testen. Im dortigen PIGROL-Sportpark unterlag die Elf von Frank Kramer der Heimmannschaft mit 3:1.

Schiedsrichter Florian Badstübner pfiff pünktlich um 17.30 Uhr das Testpiel an und ab der ersten Minute merkte man, dass die SpVgg Ansbach die Partie hochmotiviert anging. Es dauerte bis zur 11. Minute, als die erste Chance des Spiels zu vermelden war: Orkan Cinar wurde von Marco Stiepermann auf die Reise geschickt und scheiterte erst am Ansbacher Schlussmann Daniel Himmrich. Die Hausherren setzten auf Konter und erspielten sich so Chancen. In der 16. Minute brachte Heimkapitän Hasselmeier eine Ecke in den Strafraum, die Sven Hendel am langen Eck über die Linie drückte. Mit diesem Ergebnis ging man dann auch in die Pause, die beide Trainer nutzen, um einige Wechsel vorzunehmen.

Frank Kramer, dessen Mannschaft vor dem Spiel noch eine Trainingseinheit absolvierte, brachte Marco Weber für Florian Trinks, Jan George ersetzte Marco Stiepermann und Julian Kolbeck kam für Alexandros Kartalis ins Spiel. Die 1217 Zuschauer sahen mutige Ansbacher, die sich in der 55. Spielminute für ihr Anrennen belohnten, als Kleeblatt-Schlussmann Tom Mickel einen Ball von Daniel Holzmann nur abprallen lassen konnte. Der eingewechselte Pakorn Silaklang stand richtig und erzielte die 2:0 Führung.

Anschlusstreffer reicht nicht zur Wende

In der 60. Minute schnappte sich Neuzugang Marco Rojas den Ball und startete einen Sololauf über die linke Seite des Spielfelds. Sein Zuspiel in die Mitte gelangte über Orkan Cinar zu Asim Zec, der den Ball gekonnt zum 2:1 Anschlusstreffer über den Torwart hob. Kurz darauf war es wieder Zec, der schön freigespielt wurde, jedoch den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Die SpVgg aus Ansbach agierte weiter offensiv und griff in der 84. Minute über die rechte Seite an. Michael Belzner schlug eine scharfe Flanke in den Strafraum von Torwart Tom Mickel. Der Klärungsversuch von Marco Caligiuri landete jedoch im eigenen Netz, als er den Ball über herauseilenden Kleeblatt-Keeper ablenkte. Marco Rojas glückte in der letzten Spielminute beinahe noch der Anschlusstreffer, jedoch konnte er den Ball nach Vorarbeit von Orkan Cinar nicht im Tor unterbringen. So blieb es beim 1:3 aus Sicht der Spielvereinigung.