Fürth - Hamit Altintop hat das Comeback von Trainer Dirk Schuster bei Fußball-Zweitligist Darmstadt 98 gerettet. Eine missglückte Flanke des ehemaligen Bayern-Profis landete in der Nachspielzeit (90.+4) zum 1:1 (0:1) im Kellerduell bei der SpVgg Greuther Fürth im Tor. Der Bundesliga-Absteiger überwintert damit auf Relegationsplatz 16, Fürth liegt mit einen Punkt Rückstand auf dem ersten Abstiegsrang.

Ein Traumtor per Freistoß von Maximilian Wittek (45.) ließ Fürth vom sechsten Saisonsieg träumen. Doch am Ende freute sich Schuster 582 Tage nach seinem Abschied aus Darmstadt über einen Punkt. Seine Mannschaft ist aber seit zwölf Spiele sieglos.

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8210 Zuschauer sahen am Ronhof knallharten Abstiegskampf mit vielen giftigen Duellen und wenigen spielerischen Höhepunkten. Schuster hatte fünf Profis in die Startelf berufen, die er noch aus seiner ersten Darmstädter Zeit kannte (Sulu, Holland, Sirigu, Kempe, Platte), doch eingespielt wirkte 98 nicht.

"Mit einem Sonntagsschuss in der letzten Sekunde ist es dann natürlich ein glücklicher Punkt." Dirk Schuster (Trainer Darmstadt 98)

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Fürth hatte mehr vom Spiel, Jürgen Gjasula traf mit einem abgefälschten Schuss die Latte (12.). Darmstadt versuchte es mit Felix Platte (6./41.), ehe Wittek aus 28 Metern traf. 98 aber kämpfte verbissen, Yannik Stark sah seine fünfte Gelbe Karte und fehlt im Januar gegen Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern. Nach einer Stunde stellte Schuster vom 4-2-3-1-System auf 4-4-2 um, mit Ergänzungsstürmer Jamie Maclaren bekam sein Team mehr Abschlüsse und hatte am Ende Glück.

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Hilbert und Kempe schenken sich nichts
Hilbert und Kempe schenken sich nichts
Burchert hält seine Mannschaft vor der Pause mehrmals gut im Spiel
Burchert hält seine Mannschaft vor der Pause mehrmals gut im Spiel © imago / Zink