Marbella - Der erste Test im spanischen Marbella liegt hinter dem FC Ingolstadt. Gegen den Schweizer Erstligisten FC Luzern stand es dabei nach 90 Minuten 0:1.

Viel wichtiger als das Resultat: "Es war von der körperlicher Belastung her ein sehr guter Test und keiner hat sich verletzt", so Trainer Ralph Hasenhüttl im Anschluss. Von Anfang ging es in den Zweikämpfen rau zur Sache, lediglich einmal zog der Schiedsrichter im ersten Abschnitt den gelben Karton, als Stefan Lex (28.) hart attackiert worden war. So entstand nur wenig Spielfluss, im Übrigen weder im ersten, noch zweiten Abschnitt.

Zu Chancen gelangten die Schanzer trotzdem: Alfredo Morales (18.) kam aus guter Position zum Abschluss, Daniel Zibung hatte mit dem abgefälschten Schuss jedoch keine Probleme. Unser Neuzugang Thomas Pledl traf den Ball nach einer sehenswerten Kombination aus halblinker Position leider nicht richtig und verfehlte das Ziel (39.). Zuvor hatten Benni Hübner (37.) und Ramazan Özcan (32.) den Rückstand verhindert.

Im 2. Abschnitt war es Sally Sarr, der sich nach 48 Spielminuten durchsetzte und den Ball unhaltbar für André Weis genau ins lange Toreck einpasste. Hätte André Mijatovic den Ball nach Ecke besser getroffen, der schnelle Ausgleich wäre vielleicht schon im Gegenzug passiert. Karl-Heinz Lappe feuerte den gefährlichsten Ingolstädter Schuss der zweiten Halbzeit ab und zwang und FCL-Keeper Bucchi zu einer Parade (84.).

Trainer Ralph Hasenhüttl: "Es ging mir hier zu hart zur Sache, so schaukelte sich das Ganze hoch und es kam wenig Fußball zustande. Dennoch, ich habe schon Einiges erkennen können, Wir nehmen das als guten Belastungstest mit und arbeiten weiterhin hart."

FCI 1. HZ: Özcan - Levels, Matip (C), Hübner, Danilo - Christiansen, Morales, Groß - Lex, Hinterseer, Pledl

FCI 2. HZ: Weis - Wannenwetsch, Gunesch, Mijatovic, Engel - Roger, Bauer, Cohen - Günther-Schmidt, Hartmann, Lappe.