Sandhausen - Der MSV Duisburg darf weiter auf das Wunder von der Wedau hoffen. Die vor wenigen Wochen noch abgeschlagenen Zebras holten beim SV Sandhausen nach 0:2-Rückstand noch ein wertvolles 2:2 (0:0) und kletterten vor dem letzten Spieltag der 2. Bundesliga auf den 16. Rang. Nicht auf einem direkten Abstiegsplatz hatte Duisburg zuvor einzig nach dem ersten Spieltag gestanden.

Nico Klotz (80.) und Giorgi Chanturia (83.) sorgten in einer furiosen Schlussphase für das wichtige Remis der Duisburger. Zuvor hatten Philipp Klingmann (68.) und Korbinian Vollmann (75.) die Gastgeber in Führung geschossen.

Unterstützt von 4.000 mitgereisten Fans war dem MSV von Beginn an die Nervosität anzumerken. Das Team von Trainer Ilja Grujew wirkte nach zuvor drei Siegen aus vier Spielen unsicher und unkonzentriert, der bereits gerettete SVS hatte deutlich mehr vom Spiel.

Die einzige Großchance der ersten Halbzeit gehörte dennoch den Duisburgern. In der 20. Minute schlenzte Kingsley Onuegbu den Ball von der Strafraumkante an den rechten Pfosten.

In der Schussphase ist die Hölle los

Nach der Pause blieb Sandhausen die aktivere Mannschaft, Florian Hübner (48.) verpasste die Chance zur verdienten Führung. In der Schlussphase lebte die Partie vor allem von der Spannung. Das galt auch nach den Treffern von Klingmann und Vollmann, da der MSV bis zuletzt nicht aufsteckte und sich tatsächlich noch belohnte.

SID

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