Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth hat das prestigeträchtig Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 3:2 (1:1) gewonnen.

Fürth gelang damit nach vier Spielen ohne Sieg die Befreiung. Das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck überholte den Erzrivalen FCN, dessen Trainer Rene Weiler am Sonntag einen unschönen 42. Geburtstag erlebte, sogar in der Tabelle.

Guido Burgstaller brachte Nürnberg mit einem abgefälschten Schuss (7.) in Führung. In der 39. Minute sorgte Veton Berisha vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Ronhof für den verdienten Ausgleich. Tom Weilandt gelang in der 58. Minute das 2:1, stand bei seinem Schuss aber klar im Abseits. Nürnberg konnte durch Alesandro Schöpf noch einmal ausgleichen (85.), ehe der eingewechselte Sebastian Freis (90.+2) in der Nachspielzeit das umjubelte 3:2 erzielte.

Fürth lässt sich nicht beeindrucken

Die frühe Führung brachte keine Sicherheit in die Aktionen der Nürnberger - im Gegenteil. Fürth übernahm die Initiative und war gegen die unsortierten Gäste klar überlegen. Goran Sukalo (11.), zweimal Berisha (15. und 32.), der sogar am leeren Tor vorbeischoss, sowie Weilandt versäumten zunächst den Ausgleich - ehe Berisha vor dem Wechsel doch noch zuschlug.

Kurz nach der Pause war es erneut der agile Berisha, der nur den Pfosten traf. Nürnberg erhöhte nach dem Rückstand den Druck und verdiente sich den Ausgleich, blieb spielerisch aber erneut hinter den Erwartungen zurück.

SID

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