Der SC Freiburg marschiert auch gegen den FC St. Pauli weiter und ist auf dem besten Weg zum direkten Wiederaufstieg. Beim 4:3 gegen die Kiezkicker wird den Zuschauern einiges geboten - © imago / Wittek
Der SC Freiburg marschiert auch gegen den FC St. Pauli weiter und ist auf dem besten Weg zum direkten Wiederaufstieg. Beim 4:3 gegen die Kiezkicker wird den Zuschauern einiges geboten - © imago / Wittek
2. Bundesliga

Der SC Freiburg landet gegen St. Pauli den achten Streich

Freiburg - Der SC Freiburg gibt im Dreikampf um den Aufstieg weiter den Ton an - und hat einen großen Schritt Richtung Bundesliga getan. Am 29. Spieltag der 2. Bundesliga behaupteten die Breisgauer durch das 4:3 (2:0) gegen den FC St. Pauli die Tabellenspitze und profitierten zudem vom zeitgleichen Patzer des 1. FC Nürnberg.

Der Club ließ gegen Schlusslicht MSV Duisburg (1:2) wertvolle Punkte liegen, sodass der Vorsprung der Freiburger auf Rang drei nun sechs Zähler beträgt. Marc-Oliver Kempf (3.,  85.), Vincenzo Grifo (36.) und Maximilian Philipp (60.) bauten mit ihren Toren den Freiburger Klubrekord auf acht Siege in Serie aus. Für St. Pauli trafen Bernd Nehrig (56.), Enis Alushi (75.) und Lasse Sobiech per Foulelfmeter (90.).

Offensive Aufstellung zahlt sich früh aus

Die Freiburger hatten mit nominell fünf Offensivspielern in der Startelf schon vor dem Anpfiff ihre Angriffslust erahnen lassen - auf dem Feld folgten dann vor 24.000 Zuschauern prompt Taten. Nach gerade einmal zehn Sekunden feuerte Torjäger Nils Petersen den ersten Warnschuss ab, zwei Minuten später war Kempf mit einem Abstauber zur Stelle. 

Während die Aktionen der Gäste in der Folge keine Gefahr brachten, besaß Petersen (22.) die große Chance zum zweiten Treffer. Mit seinem frechen Freistoß unter der Mauer hinweg erhöhte Grifo noch vor dem Seitenwechsel.

Philipp mit der prompten Antwort

Den zweiten Durchgang begannen die Freiburger allerdings zu passiv, was St. Pauli durch den Anschluss von Nehrig zurück ins Spiel brachte. Als für kurze Zeit Hoffnung keimte, stellte Philipp wieder den alten Abstand her, ehe Kempf endgültig für Klarheit sorgte. Sobiechs Treffer kam für die Gäste zu spät.

SID

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