Paderborn - Mit dem ersten Sieg seit sieben Wochen macht Absteiger SC Paderborn in der 2. Fußball-Bundesliga einen ersten Schritt aus der Krise. Die Ostwestfalen bezwingen nach vier Niederlagen in Folge den Karlsruher SC mit 2:0 (0:0) und verlassen die Abstiegszone.

Für den Beinahe-Aufsteiger KSC geht die Talfahrt dagegen weiter: Das Team von Trainer Markus Kauczinski verlor zum dritten Mal in Serie ohne ein eigenes Tor. Niklas Hoheneder (51.) und Hauke Wahl (83.) erzielten vor 8427 Zuschauern die Treffer.

Paderborns Trainer Markus Gellhaus hatte "Vollgas-Fußball" versprochen, doch davon war zunächst wenig zu sehen. Die Gastgeber zeigten sich zwar kampfstark und auch spielerisch deutlich verbessert, klare Chancen sprangen aber kaum heraus. Die beste Möglichkeit vor der Pause schenkte KSC-Mittelfeldspieler Hiroki Yamada den Ostwestfalen: Der Japaner vertändelte den Ball, Süleyman Koc lief allein aufs Karlsruher Tor zu, verfehlte aber das Ziel (22.).

Für den Führungstreffer benötigte Paderborn eine Standardsituation. Nach einem Freistoß von Kevin Stöger wuchtete Hoheneder den Ball per Kopf ins Netz. Der KSC raffte sich zu einer Schlussoffensive auf, doch wirklich gefährlich wurde es nur selten. Auch Wahl traf nach einem Standard: Nach einer Ecke von Koc köpfte der Innenverteidiger zum 2:0 ein.

SID

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