Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg hat zum Jahresabschluss den Sprung in die Nähe der Aufstiegsränge verpasst. Der Bundesliga-Absteiger kam am 19. Spieltag in einem unspektakulären Franken-Derby gegen den Nachbarn SpVgg Greuther Fürth über ein 0:0 nicht hinaus und hat nunmehr sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz drei.

Gegen Fürth, das seit sieben Spielen in Folge auf einen Sieg und nunmehr 456 Minuten auf ein Tor wartet, vermochte der Club auch die Überzahl-Situation nach der Gelb-Roten Karte gegen den Fürther Stephan Schröck (52.) wegen wiederholten Foulspiels nicht zu nutzen.

Viele Fouls - wenig Chancen

Für den typischen Derby-Charakter sorgten in der ersten Halbzeit allenfalls zahlreiche Zweikämpfe mit vielen Fouls und Nickligkeiten. Auf sehenswerte Kombinationen warteten die 47.501 Zuschauer bis zum Pausenpfiff vergebens. In der ersten halben Stunde wirkten die Gastgeber energischer, ohne sich jedoch größere Torchancen erspielen zu können.

Für Hoffnung bei den Club-Fans sorgte die Gelb-Rote Karte gegen Schröck. Nürnberg verlegte seine Aktivitäten mehr und mehr in die gegnerische Hälfte, tat sich aber schwer, eine Lücke in der dichten Fürther Abwehr auszumachen. Die Begegnung blieb auch in der Folge hektisch und zerfahren. Dass Fürth erst in der 74. Minute zu seinem ersten Eckball kam, spiegelte den Spielverlauf wider.

SID

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