Heidenheim - Dämpfer für den starken Aufsteiger 1. FC Heidenheim 1846 in der 2. Bundesliga: Im Ostalb-Derby gegen den abstiegsbedrohten VfR Aalen bezog die Mannschaft von Frank Schmidt beim 0:1 (0:0) am 16. Spieltag die erste Heimniederlage der Saison und verpasste den zumindest vorläufigen Sprung auf einen Aufstiegsplatz. Aalen feierte den zweiten Sieg in Folge und verließ mit nunmehr 16 Punkten vorerst die Abstiegsränge.

"Aufgrund der 1. Halbzeit haben wir verdient verloren", sagte Heidenheims Kapitän Marc Schnatterer: "Da haben wir nicht so gespielt, wie man im Derby spielen muss. Wir waren zu passiv, da hat die Galligkeit gefehlt." Aalens Coach Stefan Ruthenbeck war dagegen hochzufrieden: "Wir sind unserem Ziel, 40 Punkte zu holen, etwas näher gekommen. Ein bisschen werden wir feiern."

Heidenheim in Unterzahl

Dominick Drexler (50.) traf in Überzahl nach der Roten Karte gegen Heidenheims Kevin Kraus (40./überhartes Foulspiel) zum Sieg. Aalen vergab zudem durch Nejmeddin Daghfous bereits den dritten Strafstoß der Saison (26.). Heidenheims Mathias Wittek hatte den Ball im Strafraum mit der Hand gespielt.

Daghfous schoss den Ball weit über den Querbalken, sodass Debütant Felix-Adrian Körber im FCH-Tor nicht eingreifen musste. Heidenheims Nummer eins Jan Zimmermann fällt wegen einer Kopf-OP lange aus, Stellvertreter Rouven Sattelmaier leidet unter muskulären Problemen.

Aalen überaus couragiert

Aalen spielte vor 13.000 Zuschauern überaus couragiert und ließ die bis dato beste Offensive der Liga kaum zur Entfaltung kommen. Lediglich Marc Schnatterer konnte über Standards sowie einen Schuss auf die Latte (70.) Gefahr erzeugen.

SID

Liveticker mit Aufstellungen und Statistiken