Aalen - Der 1. FC Nürnberg befindet sich unter seinem neuen Trainer René Weiler weiter im Aufwind. Die Franken gewannen beim VfR Aalen mit 2:1 (1:0) und beenden die Hinrunde der 2. Bundesliga nach drei Siegen in vier Spielen unter dem Schweizer immerhin als Neunter. Die Aufstiegsplätze sind für den schlecht gestarteten Bundesliga-Absteiger inzwischen wieder näher als die Abstiegsränge.

Aalen kassierte nach zwei überraschenden Siegen gegen die Spitzenteams Fortuna Düsseldorf (2:0) und 1. FC Heidenheim (1:0) mal wieder eine Niederlage, überwintert als 15. aber immerhin direkt vor den Abstiegsplätzen. Mann des Tages war Niclas Füllkrug (11./60.), der beide Club-Treffer erzielte. Aalen verkürzte durch Jürgen Gjasula (64., Foulelfmeter). Nürnbergs Dave Bulthuis (90.+2) sah wegen unsportlichen Verhaltens die Gelb-Rote Karte.

Füllkrug sichert den Sieg

"Wir haben heute die Tore zu guten Zeitpunkten gemacht", meinte Weiler erleichtert: "Ich freue mich, dass wir defensiv wieder gut standen und dieses wichtige Spiel gewonnen haben." Sein Kollege Stefan Ruthenbeck monierte, die Gegentore seien "zu einfach" gewesen, "aber meine Manschaft hat bis zum Schluss alles versucht".

Das erste Pflichtspiel beider Vereine bot den 11.184 Zuschauern - davon fast die Hälfte aus Nürnberg - im ersten Durchgang wenig Erbauliches. Der schlechteste Sturm der 2. Bundesliga aus Aalen (13 Tore aus den ersten 16 Spielen) blieb wie so oft harmlos. Nürnberg setzte ebenfalls nur wenige Glanzlichter, nutzte seine erste Chance aber eiskalt. Nach einer Flanke von Jakub Sylvester köpfte Füllkrug aus kurzer Distanz ein. Es war erst das zweite Saisontor für den in jedem Spiel eingesetzten Offensivspieler. Den dritten legte er nach einer Stunde mit einem direkten Freistoß nach. 

SID

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