Ingolstadt - Herbstmeister FC Ingolstadt hat auf dem Weg in die Bundesliga einen weiteren großen Schritt gemacht. Das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl gewann das Spitzenspiel der 2. Bundesiga gegen den 1. FC Kaiserslautern nach Anlaufschwierigkeiten verdient mit 2:0 (0:0) und baute seinen Vorsprung auf Relegationsplatz drei auf sieben Zähler aus.

Für den FCK, der auf Platz fünf zurückfiel, riss damit auch zum Ende der Hinrunde eine Serie von zuletzt neun ungeschlagenen Spielen. Die Schanzer bleiben dagegen zu Hause eine Macht (sechs Siege, drei Remis).

"Nach der ersten Hälfte waren wir froh, dass wir mit dem 0:0 in die Pause gekommen sind. Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg aber in Ordnung", sagte FCI-Mittelfeldspieler Pascal Groß bei Sky: "Schon vom Aufstieg zu reden, ist aber Quatsch. 17 Spiele sind noch eine Menge Holz."

Younes vom Platz gestellt

Lukas Hinterseer erzielte vor 13.359 Zuschauern in der 52. Minute in einem umkämpften, spielerisch aber keineswegs hochklassigen Spiel, die Führung. Für den Neffen von Volksmusikstar Hansi Hinterseer war es bereits der siebte Saisontreffer. Stefan Lex gelang in der 84. Minute die Entscheidung. Die Gäste spielten ab der 60. Minute in Unterzahl, da Amin Younes wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah.

Der FCK, der bislang noch kein Pflichtspiel gegen Ingolstadt verloren hatte, versteckte sich in der ersten Hälfte keineswegs und hatte durch Srdjan Lakic zwei sehr gute Möglichkeiten. Ingolstadt hatte dagegen einige Probleme, sich gegen die gut verteidigenden Gäste in Szene zu setzen. So half nach dem Wechsel zunächst eine Standardsituation zum 1:0.

SID

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