Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern hat mit einer beeindruckenden Vorstellung einen Riesenschritt Richtung Aufstiegs-Relegation zur Bundesliga gemacht. Gegen den direkten Verfolger FSV Frankfurt gewannen die Pfälzer mühelos 4:1 (4:0) und bauten mit nun 55 Punkten ihren Vorsprung auf den viertplatzierten 1. FC Köln zwei Spieltage vor Saisonende auf vier Punkte aus.

Kapitän Albert Bunjaku (27./45.+2), Marc Torrejon (40.) und Benjamin Köhler (45.) brachten die Roten Teufel auf Kurs und verpassten den leisen Aufstiegshoffnungen des Frankfurter Überraschungsteams einen herben Dämpfer. Edmond Kapllani (85.) gelang das Ehrentor für die Hessen. Das Team von FCK-Trainer Franco Foda hingegen kann Tabellenplatz drei bereits am kommenden Sonntag gegen den VfL Bochum perfekt machen.

"Das war eine tolle Leistung", lobte Franco Foda seine Mannschaft: "Ich habe immer betont, dass wir auf uns schauen sollen. Jetzt wollen wir den einen Sieg, der uns noch fehlt, auch noch holen."

Lautern von der ersten Minute im Vorwärtsgang



Vor gut 38.792 Zuschauern auf dem Betzenberg versuchten die Hausherren, von Beginn an Druck zu machen - die Frankfurter verteidigten aber zunächst geschickt, fingen immer wieder Lauterer Pässe ab und lauerten auf Konter. Bitter für die Foda-Elf war die Verletzung von Mimoun Azaouagh, der nach neun Minuten ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Torschütze Köhler.

In der Folge kam der FCK mit dem aggressiven Pressing der Frankfurter besser zurecht und bestimmte die Partie. Ariel Borysiuk scheiterte zunächst per Dropkick (25.), ehe Bunjaku nach guter Hereingabe von Mohamadou Idrissou zur Stelle war.

FCK in allen Belangen besser



Der Führungstreffer schien Lautern deutlich mehr Sicherheit zu geben. Nach 30 Minuten verpasste Idrissou eine Bunjaku-Flanke nur knapp. Torrejon machte es zehn Minuten per Kopf besser, ehe Köhler nach erneuter Idrissou-Vorarbeit und Bunjaku zum zweiten vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Michael Weiner für klare Verhältnisse sorgten.

Nach der Pause zeigte sich zunächst das gleiche Bild: Frankfurt agierte zu behäbig und hatte Glück, dass der FCK ein bis zwei Gänge zurückschaltete. Nach 56 Minuten hätte Idrissou dennoch per Kopf erhöhen können, FSV-Torwart Patric Klandt war aber zur Stelle.