Frankfurt/Main - Tabellenführer SpVgg Greuther Fürth hat in der 2. Bundesliga erneut Punkte liegen gelassen. Der eingewechselte Tom Weilandt (81.) rettete den Franken beim FSV Frankfurt kurz vor Schluss zumindest ein 1:1 (0:1) und verhinderte die erste Saisonniederlage. Denis Epstein hatte die von Fürths Ex-Coach Benno Möhlmann trainierten Hessen bereits in der 15. Minute in Führung gebracht.

"Wir müssen das Ergebnis akzeptieren, obwohl wir es hätten für uns entscheiden können. Aber nach dem 1:0 haben wir zu wenig gemacht und waren zu fehlerhaft", sagte Möhlmann, der bei drei Amtszeiten insgesamt rund acht Jahre bei Fürth als Trainer aktiv war. "Ich kann mich nicht dran erinnern, einmal so schnell nach einer Einwechslung getroffen zu haben", meinte derweil Weilandt, der mit seinem ersten Ballkontakt den Ausgleich erzielte.

Epstein drischt den Ball volley ins Glück



Am Bornheimer Hang ging der FSV gleich bei der ersten Chance mit einem Traumtor in Führung. Der zu Saisonbeginn von Atromitos Athen gekommene Denis Epstein nahm eine Flanke von Alexander Huber mit vollem Risiko und setzte seinen Linksschuss ins lange Eck. "Das war champions-league-like", sagte Möhlmann. Seine Mannschaft zog sich anschließend jedoch weit zurück und verteidigte die Führung bis zur Pause.

Hesl hält Fürth im Spiel



Bundesliga-Absteiger Fürth, der in der Vorwoche gegen Köln (0:0) erstmals ohne Dreier geblieben war, hatte zwar mehr Ballbesitz, zeigte sich vor dem Tor aber ideenlos. Das änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht, die besseren Chancen hatte weiterhin Frankfurt. Einzig Torhüter Wolfgang Hesl war es bei einer Doppelchance (52.) zu verdanken, dass Fürth nicht mit 0:2 in Rückstand geriet. Stattdessen gelang dem zuvor eingewechselten Weilandt mit seinem ersten Ballkontakt der Ausgleich, nach schöner Vorarbeit von Zoltan Stieber.