Berlin - Der FC Erzgebirge Aue hat im Kampf gegen den Abstieg aus der 2. Bundesliga mit den siegreichen Konkurrenten Schritt gehalten. Die Sachsen setzten sich am drittletzten Spieltag mit 2:1 (1:0) beim 1. FC Union Berlin durch und eroberten den Relegationsplatz 16 zurück. Am Freitagabend waren der TSV 1860 München und der VfR Aalen mit Siegen vorbeigezogen.

Da auch der FC St. Pauli 2:0 (0:0) beim Aufstiegskandidaten 1. FC Kaiserslautern gewann, blieb auf den letzten vier Plätzen alles beim Alten. St. Pauli und Aue haben je 34 Punkte, 1860 und Aalen je 33. Allerdings hat sich der Rückstand auf die Ränge 13 und 14, die der FSV Frankfurt (36) und die SpVgg Greuther Fürth (34) belegen, verringert.

Aue mit Kampfgeist

"Wir haben unsere Stärken auf den Platz gebracht: Kopf, Herz, Taktik, auch ein bisschen Ästhetik", sagte Veilchen-Coach Tomislav Stipic nach dem Spiel. Sein Gegenüber Norbert Düwel konnte dem nicht viel entgegnen. "Aue hat wirklich ein sehr gutes Spiel gemacht. Sie haben genau das gemacht, was wir erwartet hatten. Durch eine große Unachtsamkeit geraten wir dann in Rückstand. Leider waren wir heute nicht in der Lage, den Rückstand aufzuholen. Dazu hat uns über weite Strecken die nötige Leidenschaft gefehlt. Erst nach dem 0:2 waren wir bissiger. Aber das war zu spät", stellte der Union-Trainer nach dem Spiel fest.

Stefan Mugosa (23.) und Clemens Fandrich (62.) brachten Aue vor 21.035 Zuschauern an der Alten Försterei in Führung. Martin Kobylanski (64.) verkürzte für die Berliner, konnte die erste Heimniederlage seit dem 22. November (1:4 gegen 1860) aber nicht verhindern. Die Schlussoffensive der Eisernen überstanden die Gäste, denen die Kräfte schwanden, mit Glück und Kampfgeist.

SID

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