Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern hat sich am fünften Spieltag in der Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga festgesetzt.

Das Team von Trainer Kosta Runjaic gewann auf dem heimischen Betzenberg mit 1:0 (1:0) gegen den FSV Frankfurt und liegt mit elf Zählern punktgleich mit Spitzenreiter FC Ingolstadt nur wegen der schlechteren Tordifferenz auf Rang zwei.

"Sah leicht aus, war es aber nicht"

Willi Orban (37.) schoss den FCK zum dritten Sieg im dritten Heimspiel. Die Gäste aus Frankfurt warten hingegen weiter auf den ersten Sieg in der Pfalz und liegen nach der dritten Saisonpleite mit vier Punkten auf Rang 13.

"Es sah vielleicht in manchen Phasen leicht aus, aber das war es nicht. Wir haben aus unserer Überlegenheit zu wenig gemacht", sagte Runjaic. FSV-Schlussmann Patric Klandt räumte ein: "Ein Punkt wäre sicher nicht verdient gewesen."

FCK lässt zu viele Chancen liegen

Vor 27.275 Zuschauern war Kaiserslautern von Beginn an das aktivere Team, doch erst eine Standardsituation brachte die Hausherren auf die Siegerstraße. Ein Freistoß des vom Hamburger SV ausgeliehenen Kerim Demirbay prallte an den Pfosten und landete vor den Füßen von Orban, der aus wenigen Metern zur Führung abstaubte.

Auch im zweiten Durchgang bestimmte der FCK die Partie, Demirbay (64.) und U21-Nationalspieler Dominique Heintz (74.) verpassten Chancen auf eine höhere Führung gegen die schwachen Gäste.

sid